Mit ‘Zeichnungen’ getaggte Beiträge

AKatTT2Die Londoner Galerie Timothy Taylor zeigt derzeit Arbeiten des renommierten amerikanischen Malers Alex Katz. Die britische Repräsentanz des Künstlers präsentiert u.a. eine Auswahl seiner frühesten Zeichnungen und neue, groß angelegte „Line“-Silhouette-Skulpturen.

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Alex Katz ist weltweit bekannt für seinen einzigartigen Ansatz zur zeitgenössischen Darstellungsmalerei, der in Reaktion auf die Dominanz des abstrakten Expressionismus vor der Entstehung der Pop Art in den USA entwickelt wurde. Die Ausstellung kontrastiert über 50 frühe Bleistiftzeichnungen mit den neuesten Werken des Künstlers  – eine Reihe von großformatigen Skulpturen, die die prägenden frühen Zeichnungen des Künstlers schön widerspiegeln.

Die Ausstellung präsentiert auch zwei unsichtbare Skulpturen, von denen eine von Katzs Frau Ada inspiriert wurde – ein wiederkehrendes Thema in seinen Werken. Die 11-Fuß-Skulptur ist eine Single-Line-Zeichnung von Adas Profil: 60 Jahre später beziehen sich die Werke von Katz noch auf die Klarheit der Linie, die er in seinen frühen U-Bahn-Zeichnungen definiert hat.

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ArtKiss hat Alex Katz persönlich getroffen und auch mit seiner Frau und Muse Ada ein paar Worte wechseln können. Ada war der Meinung, dass die neue Line-Skulptur mit ihrem Profil nicht den massiven Sockel benötigen würde und idealerweise vor unifarbenen Wänden aufgestellt wird. Alex Katz hat verraten, dass er für Februar 2018 eine Ausstellung mit Black & White Prints in Hamburg plant.

Ausstellungsdauer: 03.10.2017 bis 18.11.2017

Website: www.timothytaylor.com

ArtKiss-Besuch: 03.10.2017

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

 

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Die Hamburger Evelyn Drewes Galerie widmet Hirofumi Fujiwara nach zwei Jahren erneut eine Einzelausstellung und wieder werden die wundervollen Werke aus der Utopia-Serie gezeigt. In diesem Jahr werden zusätzlich Zeichnungen des Künstlers gezeigt. Weitere Highlights sind der neue Katalog und der Film über Hirofumi Fujiwara.

Ausstellungsdauer: 09.09.2017 bis 06.10.2017

Website: www.evelyndrewes.de

ArtKiss-Besuch: 07.09.2017

Kunstgalerien starten derzeit in die (wichtige) Kunst-Herbstsaison. So auch die CCA&A Gallery, die für wenige Tage ist eine Auswahl ihrer Künstler im Galeriehaus Sprinkenhof in Hamburg präsentiert.  ArtKiss durfte beim sogenannten „Collectors‘ Cocktail“ vorab einen Blick in die Ausstellung „Paintings & Drawings“ des Malers Nicolai Huch werfen.

Nicolai Huch - Nicolai Huch - Paintings and Drawings (Ausstellungsansicht) - Fast Faces, alle Öl auf Leinwand, 40 x 30 cm

Nicolai Huch – Paintings and Drawings (Ausstellungsansicht) –
Fast Faces, alle Öl auf Leinwand, 40 x 30 cm

Von Huch, der sein Studium 2009 als Meisterschüler von Valérie Favre an der UdK abgeschlossen hat, wird ausgewählte Malerei und Zeichnungen präsentiert. Der Künstler reflektiert in seinen expressiven Werken, die oft an die Epoche der Décadence und der schwarzen Romantik erinnern, aktuelle Konflikte und innere Zerrissenheit.

Nicolai Huch - Paintings and Drawings - Last Breath, 2010, Öl auf Leinwand, 230x170 cm

Nicolai Huch – Paintings and Drawings – Last Breath, 2010, Öl auf Leinwand, 230×170 cm

Ausstellungsdauer: 06.-07.09.2014 und 09.-14.09.2014

Website: www.ccaa-gallery.de

ArtKiss-Besuch: 05.09.2014

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Das Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts in Baden-Baden zeigt noch bis zum 1. September 2013 die Ausstellung „Typen mit Tiefgang. Heinrich Zille und sein Berlin“, deren Bilder vor allem aus einer bisher selten gezeigten Berliner Privatsammlung stammen.

Typen mit Tiefgang. Heinrich Zille und sein Berlin

Heinrich Zille (1858-1929) prägt bis heute unser Bild von Berlin um 1900, so wie umgekehrt die Stadt und ihre Menschen ihn prägten. Die Ausstellung präsentiert den Zeichner, Fotografen und tiefenscharfen Beobachter des rasanten Umbruchs der Metropole um die Jahrhundertwende.

Blick in die Ausstellung: Typen mit Tiefgang. Heinrich Zille und sein Berlin, Foto: Thomas Viering

Blick in die Ausstellung: Typen mit Tiefgang. Heinrich Zille und sein Berlin, Foto: Thomas Viering

Durch sein umfangreiches grafisches, fotografisches und publizistisches Werk prägt Zille bis heute unser Bild von der Metropole um 1900, so wie umgekehrt die Stadt und ihre Menschen ihn prägten.

Heinrich Zille: In der Parochialstraße, 1902/1903. Neuprint. Privatsammlung, Berlin

Heinrich Zille: In der Parochialstraße, 1902/1903. Neuprint. Privatsammlung, Berlin

Als Zeichner entwickelte Zille eine große Meisterschaft darin, knapp und präzise diejenigen ins Bild zu setzen, die das boomende Berlin und seine wilhelminischen Repräsentanten am wenigsten sehen wollten: spielende Kinder in schmutzigen Hinterhöfen, frühreife Jugendliche, Prostituierte, vom Leben Gezeichnete.

Heinrich Zille: Strandbad Wannsee, um 1912; Aquarell, schwarze Kreide, Privatsammlung, Berlin

Heinrich Zille: Strandbad Wannsee, um 1912; Aquarell, schwarze Kreide, Privatsammlung, Berlin

Zilles geniales Gespür für Witziges und szenische Zuspitzung basiert auf der künstlerischen und menschlichen Wahrhaftigkeit seiner scheinbar flott aufs Blatt geworfenen Skizzen. Bedeutende Künstler im Berlin seiner Zeit wie Max Liebermann und Käthe Kollwitz erkannten die Bedeutung seines neuartigen Schaffens und zählten zu seinen engeren Freunden.

Ausstellungsdauer: 23.03.2013 bis 01.09.2013

Website: www.museum.la8.de

ArtKiss-Besuch: 12.04.2013

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!