Mit ‘Wedel’ getaggte Beiträge

Georg Baselitz gehört zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart, seine Werke erzielen Rekordpreise auf dem Kunstmarkt: Museen und Galerien auf der ganzen Welt reißen sich um Georg Baselitz – und 2017 stellt er in Wedel aus. Seine auf dem Kopf stehenden Bilder revolutionierten einst den Kunstbegriff und setzen mit ihrer radikalen Bildsprache bis heute wichtige Impulse in der bildenden Kunst.

Georg Baselitz - Der Auftritt, Im Wald und auf der Heide, Linolschnitt, 2005
Georg Baselitz – Der Auftritt, Im Wald und auf der Heide, Linolschnitt, 2005

In den 1960er Jahren arbeitet Georg Baselitz vor allem mit dem Holzschnitt, in den 1970er Jahren entstehen großformatige Linolschnitte. Ab 2005 entstehen die „Remix-Arbeiten“: Georg Baselitz formuliert noch einmal einzelne seiner klassischen Werke neu, nicht als Kopie sondern als gleiches Motiv vor einem veränderten Zeithintergrund.

Im Spiegel seiner beeindruckenden Malerei bildet die Druckgrafik ein eigenständiges und starkes Medium. Mit rund 100 Radierungen, Holz- und Linolschnitten aus verschiedenen Serien ermöglicht die Ausstellung „Georg Baselitz – Gebrochene Helden“ einen intensiven Einblick in sein grafisches Schaffen aus zwei Jahrzehnten. Gezeigt werden auch Werke, die Ausmaße von mehr als zwei Meter haben und bisher nur selten in Deutschland präsentiert wurden.

Georg Baselitz - Sing Sang BDM II, Strichätzung und Aquatinta, 2012
Georg Baselitz – Sing Sang BDM II, Strichätzung und Aquatinta, 2012

In der Ausstellung blättert sich ein ganzes Künstlerleben auf. Die Radierungen, Linol- und Holzschnitte von 1995 bis 2015 beziehen sich auf Georg Baselitz‘ Biografie im Spiegel der Geschichte vom Zweiten Weltkrieg über den Aufbruch der Nachkriegszeit und das geteilte Deutschland bis heute.

Seine gebrochenen Helden sind Männer, die nicht wissen, wohin sie gehören, die Orientierung, aber auch Sinn und Ordnung verloren haben, die nichts mehr zu tun, die nichts mehr zu sagen haben. Getragen von den Phantasien einer neuen Welt waren sie einst glorreich und strahlend ausgezogen, um zu siegen und ihre Ideologien in die Welt zu tragen. Doch nun stehen sie vor den Trümmern ihres Machtstrebens – erdrückt von einer gewaltigen Lebenslüge.

Georg Baselitz - Avignon dada strip, Strichätzung und Aquatinta, 2014
Georg Baselitz – Avignon dada strip, Strichätzung und Aquatinta, 2014

Und genau das kommt in den ausgewählten Werken, besonders aber in den „Remix-Arbeiten“, stärker verdichtet und fast noch pointierter zum Ausdruck als in den malerischen Vorbildern der 1960er Jahre.

 

Ausstellungsdauer: 26.03.2017 bis 08.10.2017

Website: www.ernst-barlach.de

ArtKiss-Besuch: 02.09.2017

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

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Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) war eine der bedeutendsten und phantasiereichsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

Unter dem Einfluss von Paul Klee und Gustav Klimt entwickelte der österreichische Maler eine Farbenwelt von labyrinthischen Geheimnissen. Und niemals zuvor ist Farbe mit größerem Glanz kühner und einfühlsamer verwendet worden als in den Bildern Hundertwassers.

Friedensreich Hundertwasser: Wege ins Paradies

Hundertwassers Botschaft eines Lebens in Einklang mit den Gesetzen der Natur und sein Streben nach einer individuellen künstlerischen Gestaltung aller Lebensbereiche bildeten die Kernpunkte seines Schaffens. Sein Anliegen war es, die Schöpfung der Natur mit der Schöpfung des Menschen wieder zu vereinen und der verborgenen Sehnsucht der Menschen nach Vielfalt und nach Schönheit in Harmonie mit der Natur zu ihrem Recht zu verhelfen.

Seine Kunst richtet sich gegen die, aus seiner Sicht, dem puren Rationalismus unterworfenen und verwalteten Lebenswirklichkeit. Gegen die als „geometrisiert“ gescholtene Welt der geraden Linien und rechten Winkel setzte er natürliche Formen. Dem allgegenwärtigen Grau begegnete er durch kraftvolle und leuchtende Farben bis hin zum glänzenden Gold.

Hundertwassers Kunst war dabei nie bloße Galerie- oder Museumskunst. Schon sehr früh forderte er, dass Kunst, wenn sie die Welt verändern will, in den Alltag der Menschen eindringen muss. Wenn er sich daher später intensiv der „angewandten“ Kunst zuwandte und Alltagsgegenstände wie Bucheinbände, Gläser, Tassen, ja Briefmarken und am Ende gar ganze Häuser entwarf, entsprach dies nicht einer Neuausrichtung seiner Bemühungen, sondern setzte den schon zu Beginn seiner Karriere gewählten Weg lediglich konsequent fort: „Ich will den Menschen Dinge geben, die schön und brauchbar sind, die für sie etwas bedeuten und sie bereichern.“

Die Ausstellung „Friedensreich Hundertwasser — Wege ins Paradies“ zeigt mit ca. 150 Werken das Genie dieses Ausnahmekünstlers und die ungeheure Vielfalt seines Schaffens.

Die gerade Linie ist die einzige unschöpferische Linie.

 

Ausstellungsdauer: 17.07.2016 bis 28.02.2017

Website: www.ernst-barlach.de

ArtKiss-Besuch: 12.11.2016

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Der spanische Maler Jorge Rando (geb. 1941) gilt in seinem Land als der bedeutendste Vertreter der neoexpressionistischen Malerei. Die Ausstellung „Passion“ zeigt 120 Ölgemälde und Aquarelle des Künstlers und öffnet den Blick auf die spanische Rezeption von Expressionismus und die Entwicklung der spanischen Moderne.

Rando, der nach seinem Philosophiestudium in Málaga nach Deutschland geht und 23 Jahre in Köln lebt, begreift den Expressionismus als Kunstkonzept von aktueller Bedeutung. Es ist der deutsche Expressionismus, der ihn anzieht, den er sucht, für den sein Herz brennt. Es ist Nolde, es sind die Brückekünstler, aber es ist auch der Blaue Reiter, in deren Bilder er sich vertieft. Die Suche nach dem Transzendenten, dieses vehemente Ringen um eine Wahrheit, diese letzte Wahrheit, die uns heute überall ausgeredet wird, will Jorge Rando malen.

Spanien kannte den Expressionismus kaum und die Entwicklung der spanischen Moderne ist eine vielfach gebrochene, verzögerte und traumatisierte Sondergeschichte in Europa. Die berühmtesten spanischen Künstler der klassischen Moderne arbeiten im Exil.

Randos Bilder halten uns den Spiegel vor: Wir haben nicht viel Zeit, wir müssen aus der Moderne lernen! Die Bilder Jorge Randos sprechen eine irritierende Botschaft der Versöhnung aus.

Jorge Rando - O.T., Zyklus: Afrika, Öl auf Leinwand, 2003

Jorge Rando – O.T., Zyklus: Afrika, Öl auf Leinwand, 2003

Mit der Ausstellung Jorge Rando „Passion“ setzt die Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg den Dialog mit europäischen und internationalen Künstlern fort und vergibt den Ernst Barlach Preis 2016 an den spanischen Künstler Jorge Rando. Gerade im Hinblick auf die Herausforderungen an Europa ist es mehr denn je geboten, sich der kritischen Befragung von Geschichte und Identität zu stellen – auch und gerade in der Kunst.


Ausstellungsdauer: 13.03.2016 bis 19.06.2016

Website: www.ernst-barlach.de

ArtKiss-Besuch: 27.03.2016

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

John Lennon — Imagine 03.Oktober 2015 - 28.Februar 2016 Ernst Barlach Museum Wedel

John Lennon war Komponist, Künstler, Dichter, Zeichner, Träumer, Visionär, Musiker und Politaktivist. Noch immer meinen viele Zeitgenossen sich erinnern zu können, was sie getan und gedacht haben, als sie am Morgen des 9. Dezember 1980 erfuhren, dass John Lennon vor seiner Wohnung im Dakota Building am Rande des Central Parks in New York erschossen worden war. Dass John Lennon in der Öffentlichkeit nicht nur als Künstler wahrgenommen wurde, sondern zu einem internationalen Hoffnungsträger geworden war, zeigte sich schon bei dem von Yoko Ono einberufenen weltweiten Gedenken am Sonntag, den 14. Dezember 1980, wenige Tage nach seinem Tod, an dem allein im Central Park mehr als 100.000 Menschen teilnahmen.

Der Universalkünstler John Lennon lässt sich heute nur noch schwer von seinem Mythos trennen. Zunächst mit den Beatles, später als Solist, veränderte John Lennon die Welt der Popkultur nachhaltig und verband auf unvergleichliche Weise Musik mit Kunst und Politik. Gemeinsam mit Yoko Ono widmete er sich schließlich der weltweiten Verbreitung seiner Botschaft von Liebe und Frieden. Gegen Kriege und Unterdrückung formulierte er sein „Give Peace a Chance„. Für die Rechte der Benachteiligten schrieb er den Song „All You Need is Love„.

John Lennon - Imagine 03.Oktober 2015 - 28.Februar 2016 Ernst Barlach Museum Wedel

Life is what happens to you, while you’re busy making other plans.

Das künstlerische Werk von John Lennon gehört zu den meistrezensierten und seine Person zu den meistfotografierten Menschen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung „John Lennon – Imagine“ begleitet den Künstler durch alle Stationen seines Lebens und künstlerischen Schaffens. Viele Augenblicke, Ereignisse und Stationen von der Kindheit in Liverpool bis zu den Anfängen mit den Beatles, von den innovativen Soloauftritten bis zu seinem Leben mit Yoko Ono, der großen Liebe seines Lebens, sind in dieser Ausstellung festgehalten. Von den ersten Auftritten im Hamburger Star-Club 1960 bis zu seinem Tod in Manhattan 1980 zeigen sorgfältig ausgewählte Objekte, Fotografien, Handschriften, Zeichnungen und Filme den Menschen hinter dem Mythos John Lennon und ergänzen sich zu einem einfühlsamen in das Leben dieser schillernden Symbolfigur der 1960er und 1970er Jahre.

Ausstellungsdauer: 03.10.2015 bis 28.02.2016

Website: www.ernst-barlach.de

ArtKiss-Besuch: 01.11.2015

Agust Sander und die  Kölner Progressiven 1920 - 1933

August Sander (1876-1964) gilt weltweit als einer der wichtigsten Wegbereiter der dokumentarisch-sachlichen Fotografie. Sein Stil beeinflusste Generationen von Fotografen.

Erstmals widmet sich eine Ausstellung in Deutschland dem fotografischen Schaffen Sanders im Kontext der mit ihm eng verbundenen Künstlergruppe der „Kölner Progressiven“. Die große Gemeinsamkeit zwischen August Sander und den „Kölner Progressiven“ bestand darin, Menschen nicht nur in ihrer Individualität und psychologischen Persönlichkeit zu erfassen, sondern sie zugleich als Mitglieder bestimmter Berufsgruppen bzw. sozialer Klassen, Schichten und Strukturen ihrer Zeit zu porträtieren. Auf diese Weise ist ein sozialpsychologisch eindringliches Gesellschaftsportrait entstanden, ein Zeitspeicher, in dem sich Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft immer wieder neu sortieren und unsere diesbezüglichen Gewissheiten irritieren.

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Die Ausstellung im Ernst Barlach Museum Wedel zeigt 60 Fotografien August Sanders, die erstmals 1927 im Kölnischen Kunstverein zu sehen waren und zwei Jahre später als Sammlung unter dem Titel „Antlitz der Zeit“ herausgegeben wurden; zusammen mit etwa 40 Gemälden und Papierarbeiten der „Kölner Progressiven“ wie Heinrich Hoerle oder Gerd Arntz sowie Portraits der Künstler und ihrer Ateliers, in denen August Sander den intellektuellen Austausch der Gruppe portraitierte.

Ausstellungsdauer: 15.03.2015 bis 23.08.2015

Website: www.ernst-barlach.de

ArtKiss-Besuch: 14.05.2015

Das Ernst Barlach Museum Wedel zeigt noch bis Ende April rund 80 Gemälde, Skulpturen, Bücher und Texte des Künstlers, die einen weitgehenden Überblick über das Kunstschaffen von Markus Lüpertz ermöglichen.

Markus Lüpertz zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Seine häufig überdimensionalen Bilder und Skulpturen zeichnen sich durch geheimnisvolle Suggestivkraft und archaische Monumentalität aus und wurden oft als eine spezifische Form des deutschen Neoexpressionismus bezeichnet – eine Zuschreibung, gegen die sich Lüpertz immer wieder zur Wehr gesetzt hat, weil er sich und sein Werk nicht formal begreift, sondern als Durchgangsstation zum Geschichtsmythos verstanden wissen will. Kunst ist Weltzugang und Weltdeutung zugleich für den Künstler, dem es auch gefällt, wenn man ihn falsch versteht, da es ihn dazu herausfordert, einmal mehr sein Genie unter Beweis zu stellen.

In intensiver Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte malt Lüpertz bis zum Ende der 70er Jahre überwiegend symbolträchtige Motive wie Stahlhelme, Schaufeln, Streitwagen und Fahnen in monumentalen Formaten und weist damit auf die nicht bewältigte Vergangenheit hin. Assoziationen an Nationalsozialismus und Krieg werden heraufbeschworen, aber die ehemaligen Symbole der Macht sind durch die Pinselführung und erdig-gedeckte Farbwahl des Malers ihrer Aura beraubt. Bis Mitte der 80er Jahre folgt die Phase der„Stil-Malerei“, die sich von gegenständlichen Motiven fast völlig befreit und im ungehemmten Spiel mit flächen- und volumenbildenden Formen neue malerische Wege beschreitet. Neben der Beschäftigung mit den französischen Malern Corotund Poussin beginnt ab Mitteder 80er Jahre die bis heute fortdauernde Auseinandersetzung mit Themen der klassischen Antike in der Malerei und der Skulptur. Zwischen 1993 und 1997 malt Lüpertz die Bildfolge „Männer ohne Frauen – Parsifal“, die sich in Anlehnung an die letzte Oper Richard Wagners ausschließlich einem Thema widmet: Erlösung von der ewigen Versuchung und der von Männerphantasien dominierten Welt.

In seinen Skulpturen sucht Lüpertz die Einfachheit des Archaischen, wobei er überwiegend die traditionellen Methoden des Bronzegusses einsetzt. Auch wenn er in seinen plastischen Arbeiten bewusst das Abgründige, das Versehrte und das Unvollkommene in der menschlichen Figur aufzeigt, so tragen die nach antikem Vorbild farbig bemalten Bronzen noch immer die Erinnerung des Erhabenen und Vollkommenen in sich.

Ausstellungsdauer: 26.01.2014 bis 27.04.2014 (verlängert bis 15.06.2014)

Website: www.ernst-barlach.de

ArtKiss-Besuch: 16.02.2014

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Die Kunst der Aborigines ist die älteste kontinuierliche Kunsttradition der Welt. Sie wird bis heute von eingeborenen Künstlern geschaffen und umfasst insgesamt einen Zeitraum von 40.000 Jahren. Von den steinzeitlichen Felsmalereien bis zur Kunst der Gegenwart basieren alle Werke auf dem traditionellen und rituellen Kulturverständnis der Aborigines und vermitteln ihren originären Zugang zur Welt.

Mit dem Malakt formuliert der Aboriginal-Künstler bis heute seine „Dreamings„. Sie markieren Territorien, zeichnen Geschichte auf und übermitteln Erzählungen über die „Dreamtime„, der spirituellen, natürlichen und moralischen Ordnung des Kosmos. Sie erzählen die Geschichten der Eingeweihten und Initalisierten, die über das entsprechende rituelle Wissen verfügen, und sie beschreiben die äußere Welt, die Berge, Täler, Felshöhlen, Wasserstellen, Pflanzen und Steine, die für alle, auch für den westlichen Betrachter zugänglich sind. Die gesamte Kunst der Aborigines lebt von dieser mythologisch-spirituellen Orientierung, der „Dreamtime“ nahe zu sein.

Das „Dreaming“ bleibt immer dasselbe. Es verändert sich nicht. Die Alten geben es als das Gesetz und die Lehre an die Jungen weiter. Die Symbole, Markierungen oder Muster am Boden, am Körper, an den zeremoniellen Gegenständen oder heutzutage auf der Leinwand sind sichtbare Manifestationen des „Dreamings„, die den Maler mit jener Urkraft aus der Vorzeit verbinden. Jeder Mensch hat sein eigenes „Dreaming„, das er entweder vom Vater, vom Großvater oder von der Mutter als Erbe vermittelt bekam. Das „Dreaming“ regelt auch das Verwandtschaftssystem, legt fest, wer wen heiraten darf und ordnet die Beziehungen der einzelnen Clanmitglieder untereinander.

Weil alles in der Natur, auch der Mensch, durch das „Dreaming“ erschaffen wurde und bis heute den Strukturen der „Dreamtime“ folgt, ist es nur den Eingeweihten gestattet, von der Traumzeit zu berichten, sie zu malen oder sonst wie darzustellen.

Die bis zum 1. Januar 2014 verlängerte Ausstellung zeigt rund 80 Gemälde und Objekte, Bücher und Texte der indigenen Australier, in denen das Geheimnis ihrer Kultur thematisiert wird.

Ausstellungsdauer: 25.08.2013 bis 01.01.2014

Website: www.ernst-barlach.de

ArtKiss-Besuch: 14.12.2013

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!