Mit ‘Sigmar Polke’ getaggte Beiträge

Neo Rauch: Männer mit Flugzeugen, 2012. Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin and David Zwirner, New York/London // © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Mit der Sammlung Viehof präsentieren die Deichtorhallen Hamburg an zwei Standorten, der Halle für aktuelle Kunst und der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst.

Rund 560 Werke von 75 Künstlern verwandeln die Deichtorhallen in ein temporäres Museum der Gegenwartskunst. Die Sammlung Viehof, in die wichtige Teile der Sammlung Speck und Sammlung Rheingold eingeflossen sind, vereint Werke aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur, Installation und Video mit Schwerpunkt auf deutsche Kunst von der Nachkriegszeit bis heute. Im Zentrum der Ausstellung stehen hochkarätige Konvolute einzelner Künstler, darunter Georg Baselitz, Joseph Beuys, Candida Höfer, Jörg Immendorff, Sigmar Polke, Daniel Richter und Rosemarie Trockel.

 

Ausstellungsdauer: 01.10.2016 bis 22.01.2017

Website: www.deichtorhallen.de

ArtKiss-Besuch: 29.12.2016

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Advertisements

 

Es ist die erste Retrospektive zu Sigmar Polke (1941-2010) in Italien, die derzeit im Palazzo Grassi in Venedig gezeigt wird. Sie erstreckt sich mit fast neunzig Werken (vor allem aus der Sammlung von François Pinault) über die gesamten Laufbahn des Künstlers von 1960er Jahren bis in die 2000er Jahre.

Mit der Ausstellung werden zwei Anlässe gefeiert: der 10. Jahrestag der Wiedereröffnung des Palazzo Grassi von François Pinault und der 30. Jahrestag von Sigmar Polke die Teilnahme an der Biennale in Venedig 1986, als er mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde.

 

Ausstellungsdauer: 07.04.2016 bis 06.11.2016

Website: www.palazzograssi.it

ArtKiss-Besuch: 23.07.2016

ArtKiss-Wertung:
5 Sterne: Ein Muss. Unbedingt anschauen!

 

 

Erich Kissing: Sommertag, 2007-2009, © Erich Kissing, Fotonachweis: Martin Url, Frankfurt/M.

Erich Kissing: Sommertag, 2007-2009, © Erich Kissing, Fotonachweis: Martin Url, Frankfurt/M.

Die weibliche Figur ist die Hauptdarstellerin in der Ausstellung „Sommer Nacht Traum“ des Museums Sinclair-Haus in Bad Homburg vor der Höhe. Zu sehen sind Werke aus der Sammlung von Dr. Maria Lucia und Dr. Ingo Klöcker, die das Motiv „Frau“ in der Kunst der Nachkriegszeit bis hin zur Gegenwart seit vielen Jahren in ihren Fokus genommen haben – ein klassisches Sujet in der Kunstgeschichte. Die beiden Sammler sind bei der Zusammenstellung der Werke nur ihren persönlichen Vorlieben gefolgt, was sehr unterschiedliche und teils überraschende Positionen in die Sammlung gebracht hat.

Nina Sten-Knudsen: Girl with a knife, 2006, Öl auf Leinwand

Nina Sten-Knudsen: Girl with a knife, 2006, Öl auf Leinwand

Die Werke zum Thema „Frau“ werden mit ausgewählten Werken der Altana Kunstsammlung „Natur in der zeitgenössischen Kunst“ kombiniert. Einige Künstler, wie etwa Alex Katz, Kiki Smith oder Franz Gertsch sind in beiden Sammlungen vertreten und werden in dieser Ausstellung zusammengeführt. Durch die spielerische Ergänzung mit Werken unserer Natur-Sammlung werden zudem die Frauenbilder zu Landschaften und Naturmotiven in Beziehung gesetzt und vereinen sich, frei nach William Shakespeare zu einem vielstimmigen „Sommernachtstraum“.

Ausstellungsdauer: 05.07.2015 bis 27.09.2015

Website: www.altana-kulturstiftung.de/museum-sinclair-haus/

ArtKiss-Besuch: 08.08.2015

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

In einer großen Überblicksausstellung präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt erstmals ein breites Panorama der Pop Art in ihrer spezifisch deutschen Variante – ein bisher kaum beachtetes kunsthistorisches Phänomen. Pop, der in Großbritannien und den USA seinen Anfang nahm und sich dort rasch als gattungsübergreifende Universalkultur etablierte, erfuhr in den 1960er-Jahren in der noch jungen Bundesrepublik Deutschland eine originelle künstlerische Ausprägung.

Die in Westdeutschland lebenden Künstlerinnen und Künstler wie Thomas Bayrle, Christa Dichgans, K. H. Hödicke, Konrad Klapheck, Ferdinand Kriwet, Uwe Lausen, Sigmar Polke oder Gerhard Richter setzten sich – im Gegensatz zu den angloamerikanischen Künstlerkollegen mit ihrem oft plakativen und glamourösen Vokabular – in ihren Arbeiten mit den weniger grandiosen Banalitäten des deutschen Alltagslebens auseinander, ironisieren die kleinbürgerlichen Geschmacksideale und die beklemmende und trügerische Gemütlichkeit der 1960er-Jahre. Auf die Phase des Wirtschaftswunders folgte eine der politischen Aufarbeitung der damals jüngsten deutschen Vergangenheit. In der Bildenden Kunst suchte man nicht nur nach einem neuen Kunstbegriff und einer neuen Identität, hier fanden auch Prozesse der Demokratisierung statt.

Das Konzept der Ausstellung beleuchtet die vier maßgeblichen Zentren der Pop Art in Deutschland: Düsseldorf, Berlin, München und Frankfurt am Main. Sie brachten die Pop Art in ihrer Schlüsselphase als eigene großstädtische Kunstform zur Ausprägung.

„German Pop“ vereint rund 150 Kunstwerke und Dokumentationsmaterialen von 34 Künstlerinnen und Künstlern, darunter sowohl etablierte als auch längst vergessene und weitestgehend unbekannte Protagonisten der deutschen Pop Art. In der Ausstellung sind beeindruckende und überraschende Arbeiten zu sehen, die teils seit Jahrzehnten nicht mehr ausgestellt wurden oder sogar noch nie öffentlich zugänglich waren. „German Pop“ versteht sich als Archäologie eines Jahrzehnts – den 1960er- bis frühen 1970er-Jahren –, die mit Gemälden, Objekten und Skulpturen, Filmen, Collagen und Grafiken eine Bestandsaufnahme der deutschen Pop Art leistet.

Ausstellungsdauer: 06.11.2014 bis 08.02.2015

Website: www.schirn.de

ArtKiss-Besuch: 21.12.2014

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Website: www.moma.org

ArtKiss-Besuche: 14.09.2013 und 01.10.2013

ArtKiss-Wertung:
5 Sterne: Ein Muss. Unbedingt anschauen!