Mit ‘Ottmar Hörl’ getaggte Beiträge

Prof. Ottmar Hörl und Galeristin Evelyn Drewes auf der Vernissage der Ausstellung

Prof. Ottmar Hörl und Galeristin Evelyn Drewes auf der Vernissage der Ausstellung „Klasse Ottmar Hörl – Klassenfahrt“

Normalerweise lockt es die Menschen bei sommerlichen 33°C eher ins Schwimmbad oder ins Eiscafé. Wer sich aber in die Galerie von Evelyn Drewes begibt, kann tolle Werke von Nachwuchskünstlern aus der Klasse von Professor Ottmar Hörl betrachten (und kaufen). Bei der Eröffnungsvernissage bestand auch die Gelegenheit, mit den Künstlerinnen und Künstlern persönlich zu sprechen.

Die Evelyn Drewes Galerie, die bereits seit acht Jahren für die intensive Begleitung und Unterstützung junger Absolventen deutscher Kunstakademien steht, bietet den Kunststudenten eine Plattform zur Präsentation ihrer Kunst. Und die Ausstellung „Klassenfahrt“ hat teilweise schon musealen Charakter – so gut sind die Werke und so gut werden sie präsentiert.

Die Galerie zeigt normalerweise meist zeitgenössischer Malerei. Da bieten die Arbeiten der jungen Bildhauerklasse einen guten Kontrast zu ihrem gewohnten Programm. Ottmar Hörl und seine 25 Studierenden der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg zeigen etwa 40 Arbeiten – darunter Skulpturen, Fotografien und Malerei.

Diego Kai Sindbert - Dreieck Bunt, 2015, 110x110x20 cm, Folie auf MDF

Diego Kai Sindbert – Dreieck Bunt, 2015, 110x110x20 cm, Folie auf MDF

Für die meisten der Studentinnen und Studenten handelt es sich bei der „Klassenfahrt“ um ihr Ausstellungs-Debüt. Noch dazu haben sie die Ausstellung selbst kuratiert. Vielversprechend.

Philipp Eyrich - o.T., 2015, Ø 120 cm, Stahlverpackungsband

Philipp Eyrich – o.T., 2015, Ø 120 cm, Stahlverpackungsband

Ausstellungsdauer: 03.07.2015 bis 28.08.2015

Website: www.evelyndrewes.de

ArtKiss-Besuch: 02.07.2015

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Ottmar Hörl: Goethe-Installation, 2014, Frankfurt/Main Foto: Georg Stelzner

Ottmar Hörl: Goethe-Installation, 2014, Frankfurt/Main Foto: Georg Stelzner

Seit vielen Jahren überrascht der international berühmter Konzeptkünstler Ottmar Hörl die Welt mit verblüffenden plastischen Konzepten, basierend auf der Maxime „Skulptur als Organisationsprinzip“. Seine Vision: Möglichst viele Menschen in einen kulturellen Diskurs miteinbeziehen.

Hörl ist nicht nur Künstler sondern auch Professor für Bildende Kunst und Präsident der Akademie für Bildende Kunst in Nürnberg. Er hat – wie Johann Wolfgang von Goethe – in Frankfurt gelebt. So studierte er an der Städel Schule, der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste. Zahlreiche seiner Werke prägen die Main-Metropole, darunter die weltweit in den Medien präsente „Euro-Skulptur“.

Jüngst hat er anlässlich des 100. Geburtstags der Goethe-Universität in Frankfurt am Main mit einer temporären Kunst-Installation aus 400 Goethe-Figuren die Grünfläche auf dem Campus Westend vor dem Haupteingang des IG Farben-Hauses in eine Identität stiftende, bildstarke, kommunikative Großskulptur verwandelt.

Jeweils 100 Exemplare aus Kunststoff, 107 cm hoch, symbolisieren in vier verschiedenen Farben (enzianblau, purpurrot, honiggelb und türkisgrün) die historischen Fakultäten der Universität. Goether beschäftigte sich auch intensiv mit Farben und verfasste das Werk „Zur Fabenlehre“. Dieses Werk ist die Grundlage für den Begriff „Farbenlehre„.

Als Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät habe ich mir eine signierte türkisgrüne Skulptur gegönnt:

Ottmar Hörl - Goethe, 2014

Ottmar Hörl – Goethe, 2014

Ausstellungsdauer: 11.06.2014 bis 21.07.2014

Website: www.ottmarhoerl.de