Mit ‘Minimal Art’ getaggte Beiträge

Mit der Ausstellung „Minimal Art“ präsentiert das Bucerius Kunst Forum herausragende Werke der US-amerikanischen Gründungsväter der Minimal Art der 1960er Jahre und stellt diese deutschen und zeitgenössischen Positionen gegenüber. Im Fokus stehen dabei die Betrachtenden und ihre individuelle Wahrnehmung der objekthaften Werke im Raum. Dadurch wird die Idee einer Demokratisierung der Kunst wieder lebendig, nach der die Minimal Art von jedem gleich und ohne Vorwissen erfahren und verstanden werden kann.

Die Schau konzentriert sich dafür auf 17 ikonische Werke von Carl Andre, Dan Flavin, Donald Judd, Sol LeWitt, Robert Morris, Imi Knoebel, Charlotte Posenenske, Gerold Miller, Frank Gerritz und Jeppe Hein, um jedem der raumgreifenden Objekte den angemessenen Platz zu geben. Die Auswahl der paradigmatischen Werke macht sowohl die wesentlichen Merkmale der Minimal Art als auch die charakteristischen Besonderheiten im Oeuvre der jeweiligen Künstler:innen nachvollziehbar.


Ausstellungsdauer: 12.02.2022 bis 24.04.2022

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 16.04.2022

ArtKiss-Wertung:

3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Das Kunstmuseum Wolfsburg sammelt seit 1994 internationale zeitgenössische Kunst. Mit Werken rund um die Minimal Art, Conceptual Art, Arte Povera, Body Art und Medienkunst wurde die Basis gelegt. Nun machte sich das Museum auf die Spurensuche innerhalb der eigenen Sammlung und zeigt mit der Ausstellung „Spuren der Moderne“ auf rund 1.000 Quadratmetern 34 Werke von 30 Künstlern aus den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart umfasst.

„What looks good today may not look good tomorrow“ lauten Titel und Inhalt einer Arbeit von Michel Majerus von 1999. Damit bringt er auf den Punkt, was Charles Baudelaire 1863 beschrieb, als er den Begriff der Modernität als Ausdruck von Zeitgeist prägte: Vergänglich und flüchtig sei diese. Als Zeitbegriff ist die Moderne schwer zu erfassen – unbestreitbar sind jedoch einige ihrer bestimmenden Inhalte und Ästhetiken.

In einem thematisch gegliederten Parcours, der die Felder Porträt, darstellende Malerei, Abstraktion, Architektur und Design, Wissenschaft und Technik, Aufklärung und Spiritualität sowie Global Art umfasst, wird hier die Frage nach dem aktuellen Einfluss der Moderne in den Raum gestellt. Wie wird die Moderne in Werken von Künstlern wie Elizabeth Peyton, Thomas Schütte, Cindy Sherman, Neo Rauch, Tobias Rehberger, Andreas Gursky, Olafur Eliasson, Gerhard Merz oder James Turrell heute rezipiert?


Ausstellungsdauer: 15.03.2014 bis 26.10.2014

Website: www.kunstmuseum-wolfsburg.de

ArtKiss-Besuch: 10.10.2014