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Im Jahr 1984 gründeten drei Gruppen „Laibach“ (Multimedia), IRWIN (bildende Kunst) und Scipion Nasice Sisters Theatre (SNST, Theater) (1983-1987) das Kunstkollektiv „Neue Slowenische Kunst (NSK)“ und die Design-Abteilung „Novi Kolektivizem“.

Die Retrospektive „NSK from Kapital to Capital. Neue Slowenische Kunst – an Event of the Final Decade of Yugoslavia“ umfasst das letzte Jahrzehnt Jugoslawiens. In dieser Zeit kritisierte NSK das Versagen des zerfallenden Sozialismus und mahnte vor dem kommenden globalen Kapitalismus. Die Künstler bedienten sich dabei oft eines Ansatzes der subversiven Affirmation und Überidentifikation.

Die NSK will zeigen, dass wir Zeugen eines Prozesses der vollständigen Symbolverarmung sind und andererseits aber die Reaktivierung von Symbolen erleben. Dieses Spiel der Symbole sei dem der schwierigen 1980er Jahre unangenehm ähnlich – daher sie die NSK-Tradition aktueller denn je.

Ausstellungsdauer: 11.05.2015 bis 16.08.2015

Website: nsk.mg-lj.si

ArtKiss-Besuch: 18.07.2015

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

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