Mit ‘Mel Ramos’ getaggte Beiträge

The joy of guessing your way round

Die Ausstellung im MAC Lyon mit dem französichen Titel „Le bonheur de deviner peu à peu“ setzte sich aus Werken von sieben Künstlern (Eduardo Basualdo, Cai Guo-Qiang, Ilya Kabakov, Orlan, Jean-Luc Parant, Mel Ramos, Tavares Strachan) zusammen, wie ein Puzzle zusammengesetzt wurden.

ArtKiss hat die (Unter-)Ausstellung „Vertraute Schönheiten“ von Mel Ramos am besten gefallen, in der 57 Lithografien aus den Jahren 1995 bis 2016 gezeigt wurden.

Mel Ramos - 57 lithografies, 1995-2016

Mel Ramos - 57 lithografies, 1995-2016

Wall Drawings

Zeitgenössische Kunst und lokale Tradition: Wenn Kunst auf die Mauern und in Straßen der einer Stadt drängt, enstehen urbane Ikonen. Auf der ersten Etage des MAC Lyon wurden zehn Maler aus der ganzen Welt ausgestellt: Julien Malland alias Seth (Frankreich), Charley Case (Belgien), Jaz (Argentinien), Kid Kréol & Boogie (Réunion), Addam Yekutieli aka Know Hope (Israel), Reko Rennie (Australien), Saner (Mexiko), Teck (Ukraine), Elliot Tupac (Peru) und Wenna (China).

Wenna (China)

Wenna (China)
Ausstellungsdauer: 30.09.2016 bis 15.01.2017

Website: www.mac-lyon.com

ArtKiss-Besuch: 05.01.2017

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

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Auch in diesem Jahr wurden den Besuchern der Affordable Art Fair von 75 nationalen und internationalen GalerienMalerei, Grafik, Skulptur und Fotografie bis zu einer Preisobergrenze von 7500 € präsentiert. Werke junger, aufstrebender Künstler hingen neben großen Namen etablierter Positionen.

Annette Meincke-Nagy

Annette Meincke-Nagy am Stand der Holthoff-Mokross Galerie

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Hirofumi Fujiwara und Lev Khesin (mitte)

In der Hamburg Section erwarte die Besucher eine kuratierte Sonderschau mit Werken von sechs Hamburger Galerien.

Messedauer: 10.11.2016 bis 13.11.2016

Website: affordableartfair.com/hamburg

ArtKiss-Besuch: 12.11.2016

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Mel RamosDer US-amerikanischen Pop-Art-Künstler Mel Ramos feierte Ende Juli seinen 80. Geburtstag und die Hamburger Levy Galerie widmet ihm aus diesem Anlass die Ausstellung „Superman im Supermarkt“.

Schon im Mai dieses Jahres berichtete ArtKiss von der Ramos-Ausstellung „My Age of POP“ im Koblenzer Ludwig Museum. Im Mittelpunkt der aktuellen Einzelschau in Hamburg steht das zeichnerische Werk des Künstlers unter dem Thema Pin-Ups und Produkte. Die Galerie hat dazu einen einen Supermarkt in ihren Räumlichkeiten aufgebaut, in dem alle Artikel, die auch in Ramos‘ Zeichnungen und Bilder gezeigt werden, ausgestellt sind. Die Waren- und Preisschilder des „Supermarktes“ stammen vom holländischen Informel-Künstler Jan Henderikse.

Das ist aber nicht die einzige außergewöhnliche Idee der Galerie: Die signierte und nummerierte (Auflage: 99) Sammler-Edition „The Mel Ramos Pin-Up-Product-Paintings-Picture-Book“ zeigt 20 Lithografien von Mel Ramos und regt den Besitzer an, die jeweils linke jeder Doppelseite mit den Objektelementen zu versehen, die im Kunstwerk auf der rechten Seite abgebildet sind.

Ausstellungsdauer: 15.09.2015 bis 30.10.2015

Website: www.levy-galerie.de

ArtKiss-Besuch: 14.09.2015

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Mel Ramos - My Age of POPMel Ramos gilt als Legende der Pop-Art. Zunächst malte berühmte Comicfiguren wie Batman und Superman, die ein ganz neues Genre in der Massenkultur verkörpern. Dazu dienten ihm in den frühen sechziger Jahren zunächst Comic-Hefte als Vorlage.

1963 nahm Ramos mit seinen damaligen Werken an der Ausstellung „Pop! Goes the Easel“ im Contemporary Art Museum in Houston teil und eröffnete 1964 seine erste Einzelausstellung in einer New Yorker Galerie. Hierbei etablierte sich Ramos als einer der Hauptvertreter der Pop Art neben namhaften Künstlern wie Andy Warhol und Roy Lichtenstein.

Mitte der sechziger Jahre beschäftigte sich Ramos mit der künstlerischen Darstellung von Pin-Up-Girls und Darstellungen aus der Werbung, die sich der aufreizenden Weiblichkeit bediente. Was zunächst als eine Parodie Ramos auf die Vermarktungsstrategien der Werbebranche, mit den weiblichen sexuellen Reizen das Kaufverhalten zu beeinflussen, verstanden werden sollte, wurde zum zentralen Thema seiner Werke. Sich um Colaflaschen, Zigarettenpackungen oder auf Käsestücken räkelnde Pin-Up-Girls bestimmten fortan seine Bilder.

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Die Ausstellung zeigt anlässlich des 80. Geburtstages von Mel Ramos einen umfangreichen Querschnitt seiner Druckgrafiken, sowie einige Gemälde und Skulpturen, die zu den bekanntesten Werken der Pop-Art zählen.

Ausstellungsdauer: 22.03.2015 bis 17.05.2015

Website: www.ludwigmuseum.org

ArtKiss-Besuch: 03.05.2015

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Die Levy Galerie präsentiert in einer Gruppenausstellung Werke von Künstlern wie Eduardo Arroyo, David Hockney, Allen Jones, C.O. Paeffgen, Mel Ramos, Daniel Spoerri und Andy Warhol. Die Ausstellung vereint damit einige der wichtigsten Vertreter der Pop Art aus den USA, England, Spanien und Deutschland von den 1960er Jahren bis heute. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den zeitgenössischen Post-Pop-Tendenzen.

It's PopArt? - Ausstellungsansicht

It’s PopArt? – Ausstellungsansicht

Wie der Titel „It’s PopArt?“ der Werkschau schon andeutet, werden aber ebenso ungewöhnlichere künstlerische Randpositionen berücksichtigt, die das Gedankengut dieser Kunstbewegung facettenreich aufgreifen. Die Auswahl soll zeigen, welche weitreichenden Auswirkungen diese bunte, drastische und humorvolle Kunstrichtung mit ihrer plakativen Bildsprache auf die Neudefinition des Kunstwerkes hatte und inwieweit sie auch heute noch die internationale Kunstszene beeinflusst.

It's PopArt? - Ausstellungsansicht

It’s PopArt? – Ausstellungsansicht

Ausstellungsdauer: 13.05.2014 bis 11.07.2014

Website: www.levy-galerie.de

ArtKiss-Besuch: 20.05.2014

Nachdem die Affordable Art Fair 2012 erfolgreich gestartet war, wagten die Veranstalter der (einzigen) deutschen Variante dieses Messekonzepts eine Fortsetzung.  Mitte November stellten 70 Galerien aus dem In- und Ausland in der Hamburg Messe Gemälde, Grafiken, Skulpturen und Fotografien aus bzw. boten diese zum Kauf an.

Das Konzept der Messe sieht vor, dass die Kunstwerke maximal 5.000 € kosten dürfen und das die Künstler noch leben müssen. So wurden sowohl Werke junger, aufstrebender Künstler ausgestellt als auch solche von etablierten Künstlern.

Die Messebesucher konnten die Werke gleich einpacken lassen und mitnehmen. Von diesem Angebot wurde auch ausführlich Gebrauch gemacht: Die 16.500 Besucher kauften Kunst für 2 Mio. €.

Was den informierten Besucher allerdings an manchen Messeständen überraschte : Die Kunstwerke waren zwar „affordable“, wurden allerdings teilweise deutlich über dem sonst üblichen Marktpreis angeboten. Gerade für Drucke der Pop-Art-Künstler Mel Ramos oder Takashi Murakami wurden Preise aufgerufen, die von Galerien (auch in Hamburg) um mehr als 50 % (!) unterboten werden. Das war das einzige negative Aspekt der Messe.

Messedauer: 14.11.2013 bis 17.11.2013

Website: affordableartfair.com/hamburg

ArtKiss-Besuch: 16.11.2013

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!