Mit ‘Max Liebermann’ getaggte Beiträge

Von Hockney bis Holbein - Die Sammlung Würth in BerlinDie Sammlung Würth zählt zu den größten Privatsammlungen Europas. Sie umfasst rund 17.000 Kunstwerke. Die bedeutendsten Künstler der klassischen Moderne sind in der Sammlung vertreten aber auch Meisterwerke aus dem Mittelalter und Klassiker der zeitgenössischen Kunst. In nie gezeigtem Umfang wird die Kollektion mit 400 Kunstwerken von internationalem Rang in 27 Räumen inklusive Lichthof im Martin-Gropius-Bau präsentiert. Die Ausstellung „Von Hockney bis Holbein. Die
Sammlung Würth in Berlin“ ist definitiv ein „must see„.

Analog zur Geschichte der Sammlung Würth erzählt die Schau Kunstgeschichte rückwärts. So werden etwa David Hockneys Jahreszeiten-Zyklus, ein internationaler Skulpturenschwerpunkt von Eduardo Chillida bis Henry Moore, Meisterwerke der Klassischen Moderne von Pablo Picasso bis Edvard Munch, herausragende Kunstkammerobjekte und eine Auswahl der Alten Meister der Sammlung Würth, darunter eines der bedeutendsten Gemälde des 16. Jahrhunderts, die „Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“ von Hans Holbein d. J. gezeigt. Ein weiterer Höhepunkt ist die 25-teilige monumentale Installation „The Last Judgement Sculpture“ des Anthony Caro im spektakulären Lichthof des Martin-Gropius-Bau, die der Brite einst für die Biennale in Venedig schuf.

Mit der Ausstellung setzt der Sammler Reinhold Würth, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feierte, sein Engagement in der Bundeshauptstadt fort, das mit der Einrichtung einer Kunstkammer im wiedereröffneten Bode-Museum im Jahr 2006 seinen Anfang nahm.

Ausstellungsdauer: 11.09.2015 bis 10.01.2016

Website: www.gropiusbau.de

ArtKiss-Besuch: 25.09.2015

ArtKiss-Wertung:
5 Sterne: Ein Muss. Unbedingt anschauen!

Der deutsche Impressionismus ist vielfach beleuchtet worden, doch ging es dabei meist um Leinwandmalerei und deren französische Vorbilder. Die Ausstellung „Von Liebermann bis Nolde“ widmet sich ausführlich dem Medium Papier und würdigt die wegweisende Rolle, die impressionistische Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle, Druckgrafiken und Fotografien für die Entwicklung der modernen Kunst in Deutschland spielten.

Von Liebermann bis Nolde

Das Arbeiten auf Papier ermöglichte den Impressionisten, ihrem Interesse an der Darstellung von Licht und Atmosphäre, Bewegung und Flüchtigkeit mit besonderer Spontaneität nachzugehen. So wurde Papier zum reizvollen Experimentierfeld für eine skizzenhafte, abstrahierende Bildsprache, die den Naturalismus des 19. Jahrhunderts ablöste und wichtige künstlerische Tendenzen der Moderne vorbereitete.

Max Liebermann - Badende am Strand, 1910, Pastell

Max Liebermann – Badende am Strand, 1910, Pastell

Die Ausstellung versammelt mehr als 100 selten gezeigte Meisterblätter und einige ergänzende Gemälde aus den 1880er bis 1920er Jahren: Werke von Lovis Corinth, Ernst Eitner, Anna Gerresheim, Thomas Herbst, Arthur Illies, Heinrich Kühn, Max Liebermann, Otto Modersohn, Emil Nolde, Otto Reiniger, Christian Rohlfs, Maria Slavona, Max Slevogt und Lesser Ury.

Ausstellungsdauer: 29.06.2014 bis 21.09.2014

Website: www.ernst-barlach-haus.de

ArtKiss-Besuch: 06.07.2014

ArtKiss-Wertung:
2 Sterne: Wenn man nichts besseres zu tun hat…