Mit ‘Malerei’ getaggte Beiträge

Sadko Hadzihasanovic wurde 1959 in Bihac, Bosnien und Herzegowina geboren. Er studierte und promovierte (1982) an der Akademie der Bildenden Künste in Sarajevo, erlangte sein MFA an der Universität Belgrad (1984) und ging 1993 nach Kanada. Heute lebt und arbeitet Hadzihasanovic in Toronto.

Website: www.ugbih.ba

ArtKiss-Besuch: 25.07.2017

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

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Ars Aevi ist das Museum für zeitgenössische Kunst in Sarajevo. Es wurde während des Bosnien-Krieges als „Widerstand der Kultur“ gegründet. In dem sehr provisorisch wirkenden Gebäude, dass in den nächsten Jahren durch einen von Renzo Piano geplanten Neubau abgelöst werden soll, werden etwa 130 Werke von renommierten Künstlern wie Michelangelo Pistoletto, Jannis Kounellis, Joseph Beuys und Joseph Kosuth gezeigt.

Website: www.arsaevi.org

ArtKiss-Besuch: 23.07.2017

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Neo Rauch: Männer mit Flugzeugen, 2012. Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin and David Zwirner, New York/London // © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Mit der Sammlung Viehof präsentieren die Deichtorhallen Hamburg an zwei Standorten, der Halle für aktuelle Kunst und der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst.

Rund 560 Werke von 75 Künstlern verwandeln die Deichtorhallen in ein temporäres Museum der Gegenwartskunst. Die Sammlung Viehof, in die wichtige Teile der Sammlung Speck und Sammlung Rheingold eingeflossen sind, vereint Werke aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur, Installation und Video mit Schwerpunkt auf deutsche Kunst von der Nachkriegszeit bis heute. Im Zentrum der Ausstellung stehen hochkarätige Konvolute einzelner Künstler, darunter Georg Baselitz, Joseph Beuys, Candida Höfer, Jörg Immendorff, Sigmar Polke, Daniel Richter und Rosemarie Trockel.

 

Ausstellungsdauer: 01.10.2016 bis 22.01.2017

Website: www.deichtorhallen.de

ArtKiss-Besuch: 29.12.2016

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

George Condo - Windswept Figure, 2007 / Öl auf Leinwand, 50,8 x 40,6 cm / Sammlung des Künstlers, New York /  Courtesy Sprüth Magers und Skarstedt / © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 / Foto: © George Condo 2016

George Condo – Windswept Figure, 2007 / Öl auf Leinwand, 50,8 x 40,6 cm / Sammlung des
Künstlers, New York / Courtesy Sprüth Magers und Skarstedt / © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 / Foto: © George Condo 2016

Das Berliner Museum Berggruen zeigt eine Werkschau des US-amerikanischen Malers George Condo. Diese erste große Ausstellung zeitgenössischer Kunst seit der Gründung des Museum Berggruen setzt Werke Condos aus den frühen 1980er-Jahren bis heute in Beziehung zu Künstlern der Klassischen Moderne aus der Sammlung der Nationalgalerie.

Die Präsentation von Meisterwerken von Cézanne, Picasso, Matisse, Klee und Giacometti aus dem Museum Berggruen unter Einbeziehung der Werke Condos entfaltet ein offenes Feld an Verweisen. Bereits seit den frühen 1980er-Jahren bezieht sich Condo in seinen Werken mit einer Mischung aus Humor, Ironie und Verehrung auf die gesamte Bandbreite der europäischen wie US-amerikanischen Kunst. Für seine teils grotesken Bildfindungen greift er auf Gattungen wie Akt, Stillleben und Porträt zurück.

Condo kombiniert spielerisch kunsthistorische Referenzen, insbesondere formale wie motivische Bezüge zu den Künstlern der klassischen Moderne, deren einstmals schockierende kubistische Bilder längst in den Kanon der Kunstgeschichte eingegangen sind. In gleichem Maße fließt die Populärkultur in Condos Arbeiten ein und so zeigen etwa seine Porträts Anleihen an Comicfiguren wie Batman, Bugs Bunny oder Micky Maus.

George Condo. Confrontation - Installationsansicht / Museum Berggruen, Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Pablo Picasso: Bildnis Jaime Sabartés, 1904 | Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Museum Berggruen / George Condo: The Missionary, 2004 | Sammlung des Künstlers, New York / Courtesy Sprüth Magers und Skarstedt / Pablo Picasso: Sitzender Harlekin, 1905 | Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Museum BerggruenGeorge Condo: Seated Couple, 2005 | Sammlung des Künstlers, New York / Courtesy Sprüth Magers und Skarstedt / © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2016 / Foto: Timo Ohler

George Condo. Confrontation – Installationsansicht / Museum Berggruen, Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Pablo Picasso: Bildnis Jaime Sabartés, 1904 | Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Museum Berggruen / George Condo: The Missionary, 2004 | Sammlung des Künstlers, New York / Courtesy Sprüth Magers und Skarstedt / Pablo Picasso: Sitzender Harlekin, 1905 | Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Museum BerggruenGeorge Condo: Seated Couple, 2005 | Sammlung des Künstlers, New York / Courtesy Sprüth Magers und Skarstedt / © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2016 / Foto: Timo Ohler

Die Ausstellung George Condo. Confrontation im Museum Berggruen versteht die Malerei des 20. und 21. Jahrhunderts als unablässig in Bewegung bleibender Prozess von wechselseitigen Bezügen und Traditionen.

George Condo - Multi-Colored Pod, 1996 / Öl auf Leinwand, 55,2 x 38,1 cm / Sammlung des Künstlers, New York / Courtesy Sprüth Magers und Skarstedt / © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 / Foto: © George Condo 2016

George Condo – Multi-Colored Pod, 1996 / Öl auf Leinwand, 55,2 x 38,1 cm / Sammlung des
Künstlers, New York / Courtesy Sprüth Magers und Skarstedt / © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 / Foto: © George Condo 2016

Ausstellungsdauer: 19.11.2016 bis 12.03.2017

Website: www.georgecondoinberlin.de

ArtKiss-Besuch: 19.11.2016

ArtKiss-Wertung:
2 Sterne: Wenn man nichts besseres zu tun hat…

Auch in diesem Jahr wurden den Besuchern der Affordable Art Fair von 75 nationalen und internationalen GalerienMalerei, Grafik, Skulptur und Fotografie bis zu einer Preisobergrenze von 7500 € präsentiert. Werke junger, aufstrebender Künstler hingen neben großen Namen etablierter Positionen.

Annette Meincke-Nagy

Annette Meincke-Nagy am Stand der Holthoff-Mokross Galerie

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Hirofumi Fujiwara und Lev Khesin (mitte)

In der Hamburg Section erwarte die Besucher eine kuratierte Sonderschau mit Werken von sechs Hamburger Galerien.

Messedauer: 10.11.2016 bis 13.11.2016

Website: affordableartfair.com/hamburg

ArtKiss-Besuch: 12.11.2016

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Zum Start der Herbstsaison zeigt Evelyn Drewes in ihrer Hamburger Galerie die Ausstellung „still film“ mit der neuen Filmstills-Werkserie von Michael Peltzer.

Michael Peltzer: falsch verbunden, 60 x 50 cm, Acryl auf Nessel, 2016

Michael Peltzer: falsch verbunden, 60 x 50 cm, Acryl auf Nessel, 2016

Wurden im ersten Ausstellung „Kintop“ ausschließlich Bildmotive des Spielfilms gezeigt, widmet sich Peltzer in „still film“ nun auch dem beliebten Format der Comic-Serien. So sind es Kindheitshelden und Bösewichte wie Pepé le Pew, Gossamer oder der Coyote, welche die bunte Welt des Spielfilms bereichern.

v.l.n.r.: Michael Peltzer: Le pew, Uncle Sam, taz und Goosamer, jeweils 70 x 60 cm, Acryl auf Nessel, 2016

v.l.n.r.: Michael Peltzer: Le pew, Uncle Sam, taz und Goosamer, jeweils 70 x 60 cm, Acryl auf Nessel, 2016

Die Leidenschaft zum Film und zu längst vergangenen Jahrzehnten der 50er bis 80er lässt Michael Peltzer in seine Leinwände mit einfließen. Heldenhafte Protagonisten und schaurige Banditen findet man in der diesjährigen Ausstellung in Hamburg.

Statt sich an populären Schlüsselszenen zu bedienen, stereotype Bilder einzelner Filme oder Genres aufzugreifen, sucht der Künstler seine Motive in der eigenen Erinnerung.

Ausstellungsdauer: 10.09.2016 bis 12.10.2016

Website: www.evelyndrewes.de

ArtKiss-Besuch: 09.09.2016

 

Dawn Mellor Strike a Pose, 2007 Öl auf Leinwand / Oil on canvas 245 x 305 cm Courtesy of the artist

„Malerei, böse“ – Ausstellungsansicht, Kunstverein in Hamburg 2015, Foto: Fred Dott

Der Kunstverein in Hamburg stößt mit der Ausstellung „Malerei, böse“ eine inhaltliche Auseinandersetzung über das subversive Potenzial von Malerei an. Im Fokus stehen Arbeiten, die mit den vielfältigen Einschreibungen des Mediums operieren, um Geschmacks- und Wertvorstellungen herauszufordern. Die gezeigten Werke von Lydia Balke, Birgit Brenner, Martin Eder, Bernhard Martin und Dawn Mellor arbeiten dabei mit und gegen die Klischees der Malerei. Sie neigen zu Übertreibungen und Überfrachtungen, zum Kitsch, zu Ironie und zu Gewalt – oft erscheinen sie erst verlockend, um auf den zweiten Blick Abgründe zu offenbaren.

Ausstellungsdauer: 17.10.2015 bis 10.01.2016

Website: www.kunstverein.de

ArtKiss-Besuch: 21.11.2015

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

 

PS: Für Mitglieder des Kunstvereins gibt es nun die Jahresgaben 2015. In diesem Jahr sind es Unikate und Editionen von Katja Aufleger, Nina Beier, Christoph Blawert, Birgit Brenner, Thorsten Brinkmann, Peggy Buth, Charlotte Dualé, Martin Eder, Abrie Fourie, Christin Kaiser, Jon Kessler, Astrid Klein, Jutta Koether, Dawn Mellor und Verena Schöttmer.

Mehr Infos gibt es hier.