Mit ‘Maler’ getaggte Beiträge

Sadko Hadzihasanovic wurde 1959 in Bihac, Bosnien und Herzegowina geboren. Er studierte und promovierte (1982) an der Akademie der Bildenden Künste in Sarajevo, erlangte sein MFA an der Universität Belgrad (1984) und ging 1993 nach Kanada. Heute lebt und arbeitet Hadzihasanovic in Toronto.

Website: www.ugbih.ba

ArtKiss-Besuch: 25.07.2017

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

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Max Pechstein. Künstler der Moderne

Mit der Ausstellung „Max Pechstein. Künstler der Moderne“ präsentiert das Bucerius Kunst Forum erstmals das Schaffen des deutschen Expressionisten in einer Einzelschau in Hamburg. Sie würdigt den Künstler Max Pechstein (1881-1955) als wegweisenden Vertreter der Moderne und lässt sein vielschichtiges Werk vor dem Hintergrund verschiedener biografischer und geografischer Schwerpunkte neu aufleben.

Die Schau zeigt, wie sich Pechsteins Stil mit jedem Aufenthaltsort veränderte und weiterentwickelte, darunter Paris, Berlin und Dresden, Monterosso in Italien und Palau in der Südsee. Über die motivische Prägung unterschiedlicher Lebensmittelpunkte hinaus ergründet die Ausstellung, wie der Künstler frühzeitig wichtige Strömungen und Neuerungen in der Malerei erspürte und in seiner Kunst verarbeitete.

Die Schau gibt in über 70 Werken Einblick in alle signifikanten Werkgruppen und Schaffensperioden Pechsteins zwischen 1906 und 1932. Präsentiert werden neben einer Vielzahl seiner Gemälde auch Druckgraphiken, Zeichnungen, Aquarelle und Holzschnitte.

Max Pechstein rezipierte als einer der ersten deutschen Künstler die Ausdrucksmittel des französischen Fauvismus und wandelte sie in einen eigenständigen expressionistischen Stil um. Nach einem künstlerisch prägenden Parisaufenthalt zwischen 1907 und 1908 war er in Dresden und Berlin maßgeblich an der Bildung des „Brücke“-Stils beteiligt. Ab 1912 fanden auch Elemente des Kubismus Eingang in sein Werk.

Ausstellungsdauer: 20.05.2017 bis 03.09.2017

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 20.05.2017

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Er sieht sich selbst eher als Maler und weniger als Fotograf, auch wenn er seine Werke nicht mit dem Pinsel erzeugt. Der Berliner Künstler Michael H. Rohde zeigt derzeit in Hamburg Arbeiten aus seiner Werkserie „From below“ und buchstäblich „New Perspectives“ – Räume und ganze Häuser von Berühmheiten wie von Privatpersonen von unten!

Michael H. Rohde – Zoula, 83x146cm / 187x327cm, 2016, pigmentierter Ink-Jet-Print auf Alu-Dibond, protected by „VG Bildkunst“ Germany

Ganz unten stehen ist irgendwie auch immer am Anfang stehen. Die Kunst Michael H. Rohdes ist Reflexion der Welt und zugleich existenzielle Selbstbespiegelung aus allen Blickwinkeln. Rohde selbst erlebte unsere Gesellschaft bereits aus verschiedenen Perspektiven: als Maschinenschlosser, Maschinenbauingenieur, studierte Kunsttherapie/-pädagogik, freie Kunst, zuletzt bei Bernhard Johannes Blume an der HfbK Hamburg. 2009 war der Künstler sogar über fünf Monate obdachlos.

Wie genau er seine Werke erstellt, möchte Michael H. Rohde nicht verraten – nur soviel: für das Bild Zoula beispielsweise hat er zwei Monate gebraucht.

level one ist ein Ausstellungsraum für Studierende und Absolventen der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg. Er bietet den Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, Ausstellungserfahrungen zu machen.

Ausstellungsdauer: 03.02.2017 bis 23.02.2017
(anschließend vom 25.02.2017 bis 26.03.2017 im Kunstverein Rotenburg)

Website: www.hks-levelone.de

ArtKiss-Besuch: 02.02.2017

„Die Nachtwache“ von 1642 ist eines der berühmtesten Gemälde des niederländischen Malers Rembrandt van Rijn. Es hängt im Rijksmuseum in Amsterdam.

 Rembrandt van Rijn - Die Nachtwache

 Rembrandt van Rijn - Die Nachtwache

 Rembrandt van Rijn - Die Nachtwache

Rijksmuseum in Amsterdam

Website: www.rijksmuseum.nl/en

ArtKiss-Besuch: 16.05.2016

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Erró wurde 1932 in Island als Guðmundur Guðmundsson geboren und lebt seit 1958 in Paris. Bis 1967 trug er den Künstlernamen Ferró, bis er diesen nach einem siebenjährigen Rechtsstreit mit dem französischen Maler Gabriel Ferraud („Ferró“ und „Ferraud“ klingen in der französischen Aussprache exakt gleich) in Erró.

Erró - Science-Fiction Scape, 1992, 286 x 1320 cm, Glycerophtalische Farbe auf Leinwand, Collection Listasafn Reykjavfkur

Erró – Science-Fiction Scape, 1992, 286 x 1320 cm, Glycerophtalische Farbe auf Leinwand, Collection Listasafn Reykjavfkur

Im Vorgriff auf den schier unendlichen Informations- und Bilderfluss, der im Internet zu finden ist, galt Errós Interesse von Anfang an in dieser Fülle von Bildern. Er erfand neue Erzählformen in der Kunst dafür: Mit Collagen und Gemälden entwarf er eine visuelle und kritische Art, die gegen alle bisherigen Formen des Wissens, reich an Farbe und Witz, Exzess und Mehrdeutigkeit, allen zugänglich ist.

Das macLYON zeigt auf einer 3000 m² großen Ausstellungsfläche auf drei Etagen eine große und tolle Retrospektive. Mit mehr als 500 Werken, betehend aus Collagen, Performances, Filme, Aquarelle, Gemälde und Zeichnungen aus öffentlichen und privaten Sammlungen aus ganz Europa, wird die Arbeit von Erró, dem ersten Geschichtenerzähler in der Kunstgeschichte, gewürdigt.

Virtueller Ausstellungsbesuch

Ausstellungsdauer: 03.10.2014 bis 22.02.2015

Website: www.mac-lyon.com

ArtKiss-Besuch: 08.01.2015

ArtKiss-Wertung:
5 Sterne: Ein Muss. Unbedingt anschauen!

Uwe Hand - Mr. B., 2013, Mischtechnik auf Leinwand, 40 x 40 cm

Uwe Hand – Mr. B., 2013, Mischtechnik auf Leinwand, 40 x 40 cm

Uwe Hand gehört seit 40 Jahren zu den Wegbereitern und stilprägenden Protagonisten der gegenständlichen Malerei in Deutschland.

Zum ersten Mal seit sechs Jahren zeigt Reinhardt & Partner derzeit in der Hamburger Galerie greskewitz | kleinitz neue Arbeiten des in Berlin lebenden Künstlers in der Gastausstellung „Allerhand á la Hand“.

Ausstellungsdauer: 16.01.2015 bis 05.02.2015

Website: www.greskewitz-kleinitz-galerie.com

ArtKiss-Besuch: 15.01.2015

Wolfgang Kluge arbeitete als Auto-Konstrukteur und Unternehmensberater bevor er Kunst zu seinem Hauptberuf machte. Heute ist er ein Maler, der das Großformat bevorzugt. In seinem Atelier in Seevetal-Hittfeld haben die größten Bilder eine Höhe von 2,80 Meter. Kluges Bilder sind aber nicht nur groß, sondern auch farbenfroh. Erstellt sind sie mit dem Pinsel und/oder mit dem Spachtel, in der Regel mit Öl auf Leinwand. Signiert sind die Bilder meist mit „WHAK„, der Abkürzung des Namens des Künstlers: Wolfgang Hermann Albert Kluge.

WHAK

WHAK in seinem Atelier
© Wolfgang Hermann Albert Kluge

WHAKs Bilder zeigen die Spuren des Arbeitsprozesses, in dem sie entstanden sind: nicht nach einem vorgegebenen Plan, sondern im Verlauf des künstlerischen Produktionsverfahrens. Ihre Vollendung erlangen die Bilder erst im Auge des Betrachters. Der Rezipient wird in die Herstellung des Kunstwerkes einbezogen und gibt damit dem Bild erst Sinn und Bedeutung.

Wer sich in seinen großen Atelierräumen umschaut, staunt über eine Fülle imposanter und lichtdurchfluteter Bilder, die allesamt auf die eine oder andere Weise vor allem Dynamik, Vitalität und Lebensfreude vermitteln.

Website: www.whak.eu

ArtKiss-Besuch: 30.11.2014