Mit ‘Informel’ getaggte Beiträge

Mel RamosDer US-amerikanischen Pop-Art-Künstler Mel Ramos feierte Ende Juli seinen 80. Geburtstag und die Hamburger Levy Galerie widmet ihm aus diesem Anlass die Ausstellung „Superman im Supermarkt“.

Schon im Mai dieses Jahres berichtete ArtKiss von der Ramos-Ausstellung „My Age of POP“ im Koblenzer Ludwig Museum. Im Mittelpunkt der aktuellen Einzelschau in Hamburg steht das zeichnerische Werk des Künstlers unter dem Thema Pin-Ups und Produkte. Die Galerie hat dazu einen einen Supermarkt in ihren Räumlichkeiten aufgebaut, in dem alle Artikel, die auch in Ramos‘ Zeichnungen und Bilder gezeigt werden, ausgestellt sind. Die Waren- und Preisschilder des „Supermarktes“ stammen vom holländischen Informel-Künstler Jan Henderikse.

Das ist aber nicht die einzige außergewöhnliche Idee der Galerie: Die signierte und nummerierte (Auflage: 99) Sammler-Edition „The Mel Ramos Pin-Up-Product-Paintings-Picture-Book“ zeigt 20 Lithografien von Mel Ramos und regt den Besitzer an, die jeweils linke jeder Doppelseite mit den Objektelementen zu versehen, die im Kunstwerk auf der rechten Seite abgebildet sind.

Ausstellungsdauer: 15.09.2015 bis 30.10.2015

Website: www.levy-galerie.de

ArtKiss-Besuch: 14.09.2015

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

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Anlässlich des 95. Geburtstags von Hans Winkler († 2000) zeigt die Galerie Borssenanger  in einer Retrospektive Arbeiten aus dem Spätwerk des Künstlers.

Hans Winkler - Eine Retrospektive (Ausstellungsansicht) links: Meine vorletzten Bilder XII, 1995 / rechts: Meine vorletzten Bilder XIII, 1995

Hans Winkler – Eine Retrospektive (Ausstellungsansicht)
links: Meine vorletzten Bilder XII, 1995 / rechts: Meine vorletzten Bilder XIII, 1995
(c) Galerie Borssenanger

Winkler hinterlässt – trotz eines jahrzehntelangen Berufsverbots (1950-1982) in der DDR aufgrund „amerikanischer Tendenzen“ – ein vielfältiges Werk.

Im Verborgenen arbeitend ohne geeigneten Atelierraum und Malmaterialien entwickelte Winkler seine informelle, gegenstandslose Kunst vor allem in Monotypien und Tuschezeichnungen weiter. Erst Anfang der 1980er Jahre in Leipzig, wo er in einem illegal besetzten Haus einen Atelierraum bekam, hatte er ausreichend Platz für großformatige Arbeiten mit Lack-, Dispersion-und Latexfarben auf Stoffen und Fahnentüchern. Diese in 198oern und frühen 90ern Jahren entstandenen Werke bilden den Schwerpunkt der Ausstellung in Hamburg.

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Ausstellungsdauer: 23.08.2014 bis 20.09.2014

Website: www.borssenanger.de

ArtKiss-Besuch: 23.08.2014