Mit ‘Gerhard Richter’ getaggte Beiträge

Ausstellung

Ausstellung „Venedig. Stadt der Künstler“

Venedig ist ein Sehnsuchtsort. Wie keine andere hat diese Stadt in den vergangenen Jahrhunderten ihre Besucher herausgefordert und Künstler wie Künstlerinnen in ihren Bann gezogen. Das Bucerius Kunst Forum widmet der Lagunenstadt derzeit mit „Venedig. Stadt der Künstler“ eine eigene Ausstellung.

Ausstellung

Ausstellung „Venedig. Stadt der Künstler“ am 29. September 2016 im Bucerius Kunst Forum in Hamburg. Foto Ulrich Perrey

Mit ca. 100 Werken von u.a. Vittore Carpaccio, Canaletto, William Turner, Claude Monet, Wassily Kandinsky, Gerhard Richter u.v.m. widmet sich die Schau der gesamteuropäischen Dimension der einzigartigen künstlerischen Rezeptionsgeschichte Venedigs vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Wassily Kandinsky: Erinnerung an Venedig 4 (Rialtobrücke), 1904

Wassily Kandinsky: Erinnerung an Venedig 4 (Rialtobrücke), 1904

In sechs Themenabschnitten präsentiert die Ausstellung die malerische Inszenierung eines Mythos: darunter die Darstellung der venezianischen Gesellschaft und ihrer Festlichkeiten, des Stadtbilds und der Architektur, sowie die besondere künstlerische Erfahrung von Licht und Wasser in der Löwenrepublik.

Ausstellungsdauer: 01.10.2016 bis 15.01.2017

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 22.10.2016

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

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Von Hockney bis Holbein - Die Sammlung Würth in BerlinDie Sammlung Würth zählt zu den größten Privatsammlungen Europas. Sie umfasst rund 17.000 Kunstwerke. Die bedeutendsten Künstler der klassischen Moderne sind in der Sammlung vertreten aber auch Meisterwerke aus dem Mittelalter und Klassiker der zeitgenössischen Kunst. In nie gezeigtem Umfang wird die Kollektion mit 400 Kunstwerken von internationalem Rang in 27 Räumen inklusive Lichthof im Martin-Gropius-Bau präsentiert. Die Ausstellung „Von Hockney bis Holbein. Die
Sammlung Würth in Berlin“ ist definitiv ein „must see„.

Analog zur Geschichte der Sammlung Würth erzählt die Schau Kunstgeschichte rückwärts. So werden etwa David Hockneys Jahreszeiten-Zyklus, ein internationaler Skulpturenschwerpunkt von Eduardo Chillida bis Henry Moore, Meisterwerke der Klassischen Moderne von Pablo Picasso bis Edvard Munch, herausragende Kunstkammerobjekte und eine Auswahl der Alten Meister der Sammlung Würth, darunter eines der bedeutendsten Gemälde des 16. Jahrhunderts, die „Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“ von Hans Holbein d. J. gezeigt. Ein weiterer Höhepunkt ist die 25-teilige monumentale Installation „The Last Judgement Sculpture“ des Anthony Caro im spektakulären Lichthof des Martin-Gropius-Bau, die der Brite einst für die Biennale in Venedig schuf.

Mit der Ausstellung setzt der Sammler Reinhold Würth, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feierte, sein Engagement in der Bundeshauptstadt fort, das mit der Einrichtung einer Kunstkammer im wiedereröffneten Bode-Museum im Jahr 2006 seinen Anfang nahm.

Ausstellungsdauer: 11.09.2015 bis 10.01.2016

Website: www.gropiusbau.de

ArtKiss-Besuch: 25.09.2015

ArtKiss-Wertung:
5 Sterne: Ein Muss. Unbedingt anschauen!

Erich Kissing: Sommertag, 2007-2009, © Erich Kissing, Fotonachweis: Martin Url, Frankfurt/M.

Erich Kissing: Sommertag, 2007-2009, © Erich Kissing, Fotonachweis: Martin Url, Frankfurt/M.

Die weibliche Figur ist die Hauptdarstellerin in der Ausstellung „Sommer Nacht Traum“ des Museums Sinclair-Haus in Bad Homburg vor der Höhe. Zu sehen sind Werke aus der Sammlung von Dr. Maria Lucia und Dr. Ingo Klöcker, die das Motiv „Frau“ in der Kunst der Nachkriegszeit bis hin zur Gegenwart seit vielen Jahren in ihren Fokus genommen haben – ein klassisches Sujet in der Kunstgeschichte. Die beiden Sammler sind bei der Zusammenstellung der Werke nur ihren persönlichen Vorlieben gefolgt, was sehr unterschiedliche und teils überraschende Positionen in die Sammlung gebracht hat.

Nina Sten-Knudsen: Girl with a knife, 2006, Öl auf Leinwand

Nina Sten-Knudsen: Girl with a knife, 2006, Öl auf Leinwand

Die Werke zum Thema „Frau“ werden mit ausgewählten Werken der Altana Kunstsammlung „Natur in der zeitgenössischen Kunst“ kombiniert. Einige Künstler, wie etwa Alex Katz, Kiki Smith oder Franz Gertsch sind in beiden Sammlungen vertreten und werden in dieser Ausstellung zusammengeführt. Durch die spielerische Ergänzung mit Werken unserer Natur-Sammlung werden zudem die Frauenbilder zu Landschaften und Naturmotiven in Beziehung gesetzt und vereinen sich, frei nach William Shakespeare zu einem vielstimmigen „Sommernachtstraum“.

Ausstellungsdauer: 05.07.2015 bis 27.09.2015

Website: www.altana-kulturstiftung.de/museum-sinclair-haus/

ArtKiss-Besuch: 08.08.2015

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

In einer großen Überblicksausstellung präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt erstmals ein breites Panorama der Pop Art in ihrer spezifisch deutschen Variante – ein bisher kaum beachtetes kunsthistorisches Phänomen. Pop, der in Großbritannien und den USA seinen Anfang nahm und sich dort rasch als gattungsübergreifende Universalkultur etablierte, erfuhr in den 1960er-Jahren in der noch jungen Bundesrepublik Deutschland eine originelle künstlerische Ausprägung.

Die in Westdeutschland lebenden Künstlerinnen und Künstler wie Thomas Bayrle, Christa Dichgans, K. H. Hödicke, Konrad Klapheck, Ferdinand Kriwet, Uwe Lausen, Sigmar Polke oder Gerhard Richter setzten sich – im Gegensatz zu den angloamerikanischen Künstlerkollegen mit ihrem oft plakativen und glamourösen Vokabular – in ihren Arbeiten mit den weniger grandiosen Banalitäten des deutschen Alltagslebens auseinander, ironisieren die kleinbürgerlichen Geschmacksideale und die beklemmende und trügerische Gemütlichkeit der 1960er-Jahre. Auf die Phase des Wirtschaftswunders folgte eine der politischen Aufarbeitung der damals jüngsten deutschen Vergangenheit. In der Bildenden Kunst suchte man nicht nur nach einem neuen Kunstbegriff und einer neuen Identität, hier fanden auch Prozesse der Demokratisierung statt.

Das Konzept der Ausstellung beleuchtet die vier maßgeblichen Zentren der Pop Art in Deutschland: Düsseldorf, Berlin, München und Frankfurt am Main. Sie brachten die Pop Art in ihrer Schlüsselphase als eigene großstädtische Kunstform zur Ausprägung.

„German Pop“ vereint rund 150 Kunstwerke und Dokumentationsmaterialen von 34 Künstlerinnen und Künstlern, darunter sowohl etablierte als auch längst vergessene und weitestgehend unbekannte Protagonisten der deutschen Pop Art. In der Ausstellung sind beeindruckende und überraschende Arbeiten zu sehen, die teils seit Jahrzehnten nicht mehr ausgestellt wurden oder sogar noch nie öffentlich zugänglich waren. „German Pop“ versteht sich als Archäologie eines Jahrzehnts – den 1960er- bis frühen 1970er-Jahren –, die mit Gemälden, Objekten und Skulpturen, Filmen, Collagen und Grafiken eine Bestandsaufnahme der deutschen Pop Art leistet.

Ausstellungsdauer: 06.11.2014 bis 08.02.2015

Website: www.schirn.de

ArtKiss-Besuch: 21.12.2014

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Von Caspar David Friedrich bis Gerhard Richter. Der weite Horizont von der Romantik bis zur Gegenwart und die großartige Qualität des Bildbestandes zeichnen die Galerie Neue Meister aus und machen sie zu einem der wichtigsten Museen seiner Art in Deutschland. In der neuen Präsentation im Albertinum sind Meisterwerke der Romantiker in einem Rundgang zu erleben, mit der Kunst des 20. Jahrhunderts und zeitgenössischen Arbeiten. Gegenwartskunst tritt in spannungsvollen Dialog mit gewachsenem Sammlungsbestand. Der Besucher des 21. Jahrhunderts durchschreitet ein weites geistiges Universum. In ungewohnter Nähe zueinander kann er die Epochen erleben und damit neu und anders entdecken.

Der Gang durch die Ausstellung beginnt gleich mit mehreren Meisterwerken von Caspar David Friedrich, dem bedeutendsten deutschen Künstler der Romantik. In chronologischer Reihenfolge folgen weitere Romantiker (Carl Gustav Carus, Johan Christian Dahl, Ludwig Richter), französische und deutsche Impressionisten (Claude Monet, Edgar Degas, Max Liebermann, Max Slevogt), Expressionisten mit Otto Dix und den Brücke-Künstlern (Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff) sowie Vertreter der Dresdner Sezession (Bernhard Kretzschmar, Carl Lohse). Erstmalig wird dem Künstler Georg Baselitz ein vollständiger Raum gewidmet.

Neue Medien sind in Form von (Klang-Video-)Installationen und Videofilmen vertreten. Zwei Säle mit Werken von Gerhard Richter, die der Künstler selbst einrichtete und für die er extra neue Werke schuf, beenden den Rundgang. An einigen Stellen überrascht die Begegnung mit Werken aus der Skulpturensammlung, auch sie ist im Albertinum zuhause. Die Präsentation der Skulpturensammlung beginnt mit Auguste Rodin und führt den Besucher, wie die Galerie Neue Meister, in die unmittelbare Gegenwart.

Ausstellungsdauer: dauerhaft

Website: www.skd.museum/de/museen-institutionen/albertinum/galerie-neue-meister

ArtKiss-Besuch: 15.03.2014

ArtKiss-Wertung:
5 Sterne: Ein Muss. Unbedingt anschauen!

Nach den Ausstellungen „Moderne Zeiten“ (1900-1945) und  „Der geteilte Himmel“ (1945-1968) folgte der Blick auf die Jahre zwischen 1968 und 2000. Als Leitmotiv dient der Romantitel von Michel HouellebecqAusweitung der Kampfzone„. Der französische Autor beschrieb mit diesem Roman aus den 1990er Jahren das Lebensgefühl einer kapitalistisch orientierten Generation, die ihr gesamtes Dasein als Kampfzone an wechselnden Fronten begreift.

In der bildenden Kunst, bis 1989 in Deutschland noch geteilt, spiegeln sich in vielerlei Hinsicht die zum Teil heftigen Kämpfe der Gesellschaft wider. Zugleich bildeten sich in der Kunst dieser Zeit eigene Konfrontationen aus. Die Sammlungspräsentation lenkt mit einer Auswahl hochkarätiger Kunstwerke den Blick auf diese verschiedenen „Kampfzonen“: auf die großen politischen Themen und Bilder ebenso wie auf die Fragen nach den Grenzen der Kunst, die durch Fotografie, Video, Performance, Objekt- und Konzeptkunst in den Jahren von 1968 bis 2000 eine beständige „Ausweitung“ erfuhren. Zu sehen sind unter anderem zentrale Werke von Barnett Newman, Joseph Beuys, Andy Warhol, Katharina Sieverding, Werner Tübke, Rebecca Horn, Andreas Gursky und Wolfgang Tillmans.

Ausstellungsdauer: 08.11.2013 bis 31.12.2014

Website: www.smb.museum

ArtKiss-Besuch: 09.03.2014

ArtKiss-Wertung:
5 Sterne: Ein Muss. Unbedingt anschauen!

Die unter dem Städel-Garten platzierte lichtdurchflutete Ausstellungshalle mit ihren 195 signifikanten kreisrunden Oberlichtern hat rund 3.000 m² zusätzliche Ausstellungsfläche gebracht und damit den Umfang der Sammlungspräsentation im Städel verdoppelt.

Das Städel Museum ist seit seiner Gründung vor 200 Jahren ein einzigartiges Bildermuseum, das von Beginn an jeweils die Kunst seiner Zeit als integralen Bestandteil der Sammlung erworben hat, sei es die Kunst der Nazarener zu Beginn des 19. Jahrhunderts oder später der Impressionisten und Expressionisten.

Im Erweiterungsbau wird die Sammlung der Gegenwartskunst im Städel Museum erstmals einen adäquaten Platz erhalten. Diese Sammlung hat – aufbauend auf einem bedeutenden Bestand – in den letzten Jahren signifikante, strukturelle Zuwächse erfahren. Durch die Überlassung von 600 Werken aus der Sammlung Deutsche Bank und die Übergabe von 220 Fotografien bzw. Werkkomplexen aus der DZ Bank Kunstsammlung 2008 sowie durch zahlreiche bedeutende Schenkungen und eine konsequente Ankaufspolitik, die wesentlich durch das Städelkomitee 21. Jahrhundert unterstützt wird, sind insgesamt rund 1.200 Werke der Gegenwartskunst in die Sammlung des Städel gelangt.

Mit dem 2012 fertiggestellten Erweiterungsbau sind im Städel 700 Jahre abendländischer Kunstgeschichte unter einem Dach in einer ebenbürtigen Präsentation erlebbar: alte Meister, die Kunst der Moderne und die Gegenwartskunst.

J. H. Wilhelm Tischbein, Goethe in der römischen Campagna, 1787, Öl auf Leinwand

J. H. Wilhelm Tischbein, Goethe in der römischen Campagna, 1787, Öl auf Leinwand

Website: www.staedelmuseum.de

ArtKiss-Besuch: 21.01.2014

ArtKiss-Wertung:
5 Sterne: Ein Muss. Unbedingt anschauen!