Mit ‘Comic’ getaggte Beiträge

Ed Heck hat einen neuen Verlag (Art28) und ist zu Gast in Gregs Gallery in Hamburg. Zu sehen sind nicht nur neue Unikate, sondern auch viele neue Editionen, die seine Kunst erschwinglich machen.


Ausstellungsdauer: 29.09.2017 bis 28.10.2017

Website: www.gregs-gallery.de

ArtKiss-Besuch: 18.10.2017

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Erró wurde 1932 in Island als Guðmundur Guðmundsson geboren und lebt seit 1958 in Paris. Bis 1967 trug er den Künstlernamen Ferró, bis er diesen nach einem siebenjährigen Rechtsstreit mit dem französischen Maler Gabriel Ferraud („Ferró“ und „Ferraud“ klingen in der französischen Aussprache exakt gleich) in Erró.

Erró - Science-Fiction Scape, 1992, 286 x 1320 cm, Glycerophtalische Farbe auf Leinwand, Collection Listasafn Reykjavfkur

Erró – Science-Fiction Scape, 1992, 286 x 1320 cm, Glycerophtalische Farbe auf Leinwand, Collection Listasafn Reykjavfkur

Im Vorgriff auf den schier unendlichen Informations- und Bilderfluss, der im Internet zu finden ist, galt Errós Interesse von Anfang an in dieser Fülle von Bildern. Er erfand neue Erzählformen in der Kunst dafür: Mit Collagen und Gemälden entwarf er eine visuelle und kritische Art, die gegen alle bisherigen Formen des Wissens, reich an Farbe und Witz, Exzess und Mehrdeutigkeit, allen zugänglich ist.

Das macLYON zeigt auf einer 3000 m² großen Ausstellungsfläche auf drei Etagen eine große und tolle Retrospektive. Mit mehr als 500 Werken, betehend aus Collagen, Performances, Filme, Aquarelle, Gemälde und Zeichnungen aus öffentlichen und privaten Sammlungen aus ganz Europa, wird die Arbeit von Erró, dem ersten Geschichtenerzähler in der Kunstgeschichte, gewürdigt.

Virtueller Ausstellungsbesuch

Ausstellungsdauer: 03.10.2014 bis 22.02.2015

Website: www.mac-lyon.com

ArtKiss-Besuch: 08.01.2015

ArtKiss-Wertung:
5 Sterne: Ein Muss. Unbedingt anschauen!

Schon seit über 20 Jahren kenne ich die Kunst des autodidaktischen Malers, Musikers, Illustrators und Konzeptkünstlers Jim Avignon.

ArtKiss meets Jim Avignon

ArtKiss zu Besuch bei Jim Avignon

Damals kreierte er in Kooperation mit dem Journal Frankfurt u.a. Telefonkarten (1993). Für Swatch designte er 1996 eine Uhr. Auch ein Flugzeug der Deutschen BA wurde 1998 von Jim Avignon verschönert.

Nun hatte ich die nette Gelegenheit, Jim in seinem Studio in Berlin-Kreuzberg zu besuchen und mich mit ihm über alte Zeiten, sich und seinen Weg zu unterhalten. Es gab auch einen konkreten Anlass für meinen Besuch bei Jim Avignon: ich konnte mir ein großes Gemälde direkt bei ihm abholen: A man followed by his past

A man followed by his past, 2013, Acryl auf Papier, ca. 153 x 225 cm

A man followed by his past, 2013, Acryl auf Papier, ca. 153 x 225 cm

Ich liebe dieses Bild. Nun ist es Teil meiner Pop-Art-Sammlung. Ganz so, wie es sein sollte: Kunst, die gefällt, von einem Künstler der eigenen Generation.

Als Geschenk gab mir Jim noch sein kleines Büchlein „Trouble With The Aardvark„, gefüllt mit ca. 100 weiteren Kunstwerken von Jim Avignon, mit auf den Weg. Danke!

Website: www.jimavignon.com

ArtKiss-Besuch: 08.03.2014

Mit der Ausstellung „comicleben_comiclife“ wendet sich das MKG einer besonders facettenreichen Form grafischer Gestaltung zu. Der Comic gilt seit dem letzten Jahrhundert als eigenständige und vielfältige Kunstform, seine Wahrnehmung steht im Spannungsfeld zwischen Hoch- und Populärkultur, zwischen Zeichnung und Literatur.

comicleben_comiclife, Ausstellungsansicht, Foto: Michaela Hille

comicleben_comiclife, Ausstellungsansicht, Foto: Michaela Hille

Zu sehen sind über 400 Exponate, darunter Zeichnungen, Grafiken, großformatige Drucke, Comic-Hefte, Merchandisingprodukte, Videos und Webcomics. In sechs biografisch aufgebauten Kapiteln widmet sich die Ausstellung diesem Thema und stellt in einem weiteren Teil den Comicstandort Hamburg vor, der in Deutschland eine herausragende Stellung einnimmt.

Der Comic wird aus der Perspektive der Lebenswelten seiner Produzenten und Rezipienten betrachtet. Die Ausstellung porträtiert sechs Menschen, die sich intensiv und auf unterschiedliche Weise mit Comics beschäftigen. Der serbisch-deutsche Zeichner Marko Djurdjevic steht für die amerikanischen Superheldencomics wie Spiderman und Co, die österreichische Zeichnerin Ulli Lust für die Graphic Novel und den Autorencomic. Der deutsche Verleger Dirk Rehm vertritt die alternative Verlagsszene mit ihren europäischen Vernetzungen. Die frühen Formen des amerikanischen Zeitungscomics sind bei dem Comic-Händler und Galeristen Carsten Laqua zu finden. Das Porträt über den renommierten Comicforscher Prof. Dietrich Grünewald stellt frühe Formen der Bildgeschichte vor, die Vorbild für den klassischen amerikanischen Comic waren (von Bilderbögen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis Wilhelm Busch). Die Kostüme und Puppen der Cosplayerin Nicole S. geben Einblick in eine Fankultur, die Manga-Charaktere zum Leben erweckt und nachspielt.

Verena Braun, Comicleben in Hamburg, 2013, © Verena Braun

Verena Braun, Comicleben in Hamburg, 2013, © Verena Braun

Der Hamburg-Teil porträtiert den Kreativstandort an der Elbe. Hamburg beheimatet eine vielfältige und lebendige Comic-Szene mit Verlagen, Läden, Galerien und Kultureinrichtungen, die sich über den gesamten Stadtraum verteilt. Der eigens für die Ausstellung entworfene Comic-Stadtplan von Verena Braun kartographiert diese verschiedenen Akteure auf spielerische Weise und vermittelt so einen Überblick auf das Geschehen. Parallel fängt eine großformatige Projektion Hamburg, seine bekannten Sehenswürdigkeiten und versteckten Winkel, aus Sicht der Comickünstler ein. Hinzu kommen Originalzeichnungen von namhaften Hamburger Zeichnern wie Isabel Kreitz, Arne Bellstorf, Philip Cassirer und Sascha Hommer, die Einblick geben in den Entstehungsprozess von Comics und Graphic Novels.

Ausstellungsdauer: 20.12.2013 bis 04.05.2014

Website: www.mkg-hamburg.de

ArtKiss-Besuch: 01.01.2014

ArtKiss-Wertung:
Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Während einer Konferenz in Florida ergab sich die Gelegenheit, als einer der allerersten die Peanuts-Ausstellung in Hollywood bei Fort Lauderdale zu besuchen. Die Ausstellung „Pop Culture in Peanuts“ zeigt über 70 Original-Cartoon Streifen aus fünf Jahrzehnten vom legendären Charles M. Schulz.

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Es ist die größte Ausstellung von Original-Zeichnungen Peanuts außerhalb des Charles M. Schulz Museum in Santa Rosa, Kalifornien. Eine seltene Gelegenheit, die Originale von einem wahren amerikanischen Original zu sehen – nicht die Reproduktionen.

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Charles Schulz hat mit seinen Peanuts-Comics immer wieder Bezug auf Popkultur genommen. „Pop Culture in Peanuts“ vertieft sich in die Modeerscheinungen, Trends und zeitgenössische Einflüsse auf die Peanuts und zeigt, wie diese sich über die 50 Jahre des Comicstrips geändert haben.
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Ausstellungsdauer: 08.06.2013 bis 01.09.2013

Website: artandculturecenter.org/peanuts

ArtKiss-Besuch: 09.06.2013

ArtKiss-Wertung:
Ganz okay, gutes Mittelmaß.