Mit ‘Bucerius Kunst Forum’ getaggte Beiträge

Die Geburt des Kunstmarktes

Das Bucerius Kunst Forum präsentiert die erste umfassende Themenausstellung zur Geburt des Kunstmarktes im Goldenen Zeitalter der Niederlande. Auf den Spuren von Künstlern wie Rembrandt, Ruisdael, van Goyen und vielen anderen erforscht die Ausstellung, wie gesellschaftliche Veränderungen in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts einen neuen Kunstmarkt und eine ganz eigene Kunst hervorgebracht haben. Sie illustriert, wie sich Künstler, Kunsthändler und ihre Werkstätten auf die neue Marktsituation einstellten und warum die Preise auf dem Kunstmarkt von wenigen Gulden bis hin zu Höchstsummen reichten.


Ausstellungsdauer: 23.09.2017 bis 07.01.2018

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 26.10.2017

ArtKiss-Wertung:
2 Sterne: Wenn man nichts besseres zu tun hat…

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Max Pechstein. Künstler der Moderne

Mit der Ausstellung „Max Pechstein. Künstler der Moderne“ präsentiert das Bucerius Kunst Forum erstmals das Schaffen des deutschen Expressionisten in einer Einzelschau in Hamburg. Sie würdigt den Künstler Max Pechstein (1881-1955) als wegweisenden Vertreter der Moderne und lässt sein vielschichtiges Werk vor dem Hintergrund verschiedener biografischer und geografischer Schwerpunkte neu aufleben.

Die Schau zeigt, wie sich Pechsteins Stil mit jedem Aufenthaltsort veränderte und weiterentwickelte, darunter Paris, Berlin und Dresden, Monterosso in Italien und Palau in der Südsee. Über die motivische Prägung unterschiedlicher Lebensmittelpunkte hinaus ergründet die Ausstellung, wie der Künstler frühzeitig wichtige Strömungen und Neuerungen in der Malerei erspürte und in seiner Kunst verarbeitete.

Die Schau gibt in über 70 Werken Einblick in alle signifikanten Werkgruppen und Schaffensperioden Pechsteins zwischen 1906 und 1932. Präsentiert werden neben einer Vielzahl seiner Gemälde auch Druckgraphiken, Zeichnungen, Aquarelle und Holzschnitte.

Max Pechstein rezipierte als einer der ersten deutschen Künstler die Ausdrucksmittel des französischen Fauvismus und wandelte sie in einen eigenständigen expressionistischen Stil um. Nach einem künstlerisch prägenden Parisaufenthalt zwischen 1907 und 1908 war er in Dresden und Berlin maßgeblich an der Bildung des „Brücke“-Stils beteiligt. Ab 1912 fanden auch Elemente des Kubismus Eingang in sein Werk.

Ausstellungsdauer: 20.05.2017 bis 03.09.2017

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 20.05.2017

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Das Bucerius Kunst Forum präsentiert mit der Ausstellung zum Werk Paula Modersohn-Beckers eine konzentrierte Neubetrachtung der deutschen Ausnahmekünstlerin.

Paula Modersohn-Becker. Der Weg in die Moderne

Die Einzelausstellung veranschaulicht anhand von rund 80 Werken die singuläre Bedeutung ihres kurzen künstlerischen Schaffens in einer Zeit zwischen zwei grundverschiedenen Künstlergenerationen: den Spätimpressionisten und den Expressionisten.

Die Schau ermöglicht durch gezielt gewählte – teils auch weniger bekannte – Gemälde und Zeichnungen einen neuen Blick auf das herausragende Werk von Paula Modersohn-Becker. Die Präsentation motivischer Wiederholungen verdeutlicht die Entwicklung ihrer eigenen Bildmittel und Methodik im Verlauf ihres kurzen künstlerischen Schaffens.

Paula Modersohn-Becker - Kopf eines blonden Mädchens mit Strohhut, um 1904, Kunst- und Museumsverein Wuppertal

Paula Modersohn-Becker – Kopf eines blonden Mädchens mit Strohhut, um 1904, Kunst- und Museumsverein Wuppertal

Während Modersohn-Beckers eigenwilliger und avantgardistischer Stil zu ihren Lebzeiten als irritierend oder befremdlich empfunden wurde, gilt er heute als revolutionär und zukunftsweisend.

Ausstellungsdauer: 04.02.2017 bis 01.05.2017

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 10.03.2017

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Ausstellung

Ausstellung „Venedig. Stadt der Künstler“

Venedig ist ein Sehnsuchtsort. Wie keine andere hat diese Stadt in den vergangenen Jahrhunderten ihre Besucher herausgefordert und Künstler wie Künstlerinnen in ihren Bann gezogen. Das Bucerius Kunst Forum widmet der Lagunenstadt derzeit mit „Venedig. Stadt der Künstler“ eine eigene Ausstellung.

Ausstellung

Ausstellung „Venedig. Stadt der Künstler“ am 29. September 2016 im Bucerius Kunst Forum in Hamburg. Foto Ulrich Perrey

Mit ca. 100 Werken von u.a. Vittore Carpaccio, Canaletto, William Turner, Claude Monet, Wassily Kandinsky, Gerhard Richter u.v.m. widmet sich die Schau der gesamteuropäischen Dimension der einzigartigen künstlerischen Rezeptionsgeschichte Venedigs vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Wassily Kandinsky: Erinnerung an Venedig 4 (Rialtobrücke), 1904

Wassily Kandinsky: Erinnerung an Venedig 4 (Rialtobrücke), 1904

In sechs Themenabschnitten präsentiert die Ausstellung die malerische Inszenierung eines Mythos: darunter die Darstellung der venezianischen Gesellschaft und ihrer Festlichkeiten, des Stadtbilds und der Architektur, sowie die besondere künstlerische Erfahrung von Licht und Wasser in der Löwenrepublik.

Ausstellungsdauer: 01.10.2016 bis 15.01.2017

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 22.10.2016

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Verkehrte Welt. Das Jahrhundert von Hieronymus Bosch

Verkehrte Welt. Das Jahrhundert von Hieronymus Bosch

Mit seinen phantastischen Szenerien der Hölle und satirischen Schilderungen der Lebenswelt prägte Hieronymus Bosch (um 1450–1516) die niederländische Kunst des 16. Jahrhunderts. Zahllose Nachfolger kopierten und verwandelten seine Kompositionen und Motive.

Anlässlich des 500. Todesjahres von Hieronymus Bosch beleuchtet das Bucerius Kunst Forum, wie seine phantastischen Szenerien der Hölle und drastischen Schilderungen des Sündhaften die niederländische Kunst des 16. Jahrhunderts prägten.

Gezeigt werden über 90 Arbeiten von Künstlern der folgenden Generation (u.a. Pieter Bruegel der Ältere, Hendrik Hondius, Pieter van der Heyden, Philips Galle), die Boschs Bildsprache aufgriffen, über die Druckgraphik verbreiteten und weiterentwickelten.

BKF-VerkehrteWelt (1)

„Verkehrte Welt. Das Jahrhundert von Hieronymus Bosch“ macht anschaulich, wie sich diese Rezeption mit der geistesgeschichtlichen Entwicklung vom Ende des Mittelalters bis ins 17. Jahrhundert veränderte.

Ausstellungsdauer: 04.06.2016 bis 11.09.2016

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 10.07.2016

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Ausstellungsplakat "Picasso. Fenster zur Welt" das verwendete Foto stammt von Robert Doisneau (1912-1994): Die Lebenslinie, 1952, Atelier Robert Doisneau, Montrouge, © Robert Doisneau / Rapho

Ausstellungsplakat „Picasso. Fenster zur Welt“ – das verwendete Foto stammt von Robert Doisneau (1912-1994): Die Lebenslinie, 1952, Atelier Robert Doisneau, Montrouge, © Robert Doisneau / Rapho

Das Motiv des Fensters zieht sich durch das gesamte Werk Picassos. Für ihn war es weit mehr als ein alltäglicher Gegenstand. Das Fenster thematisiert das Sehen, für Picasso ist es das Symbol der Malerei. Erstmals wird mit „Picasso. Fenster zur Welt“ dieses zentrale Motiv beleuchtet.

Anhand von rund 40 Arbeiten aus allen Schaffensperioden des Künstlers macht die Ausstellung deutlich, wie Picasso in Phasen der Neuorientierung immer wieder zum Fenstermotiv zurückkehrte.

Besonders gefallen haben ArtKiss die rund 50 Fotos, die ergänzend zu Picassos Werken zeigen, wie Fenster bestimmende Elemente in Picassos Lebens- und Arbeitsräumen waren und wie sich der Künstler vor ihnen in Szene setzte.

Ausstellungsdauer: 06.02.2016 bis 16.05.2016

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 12.02.2016

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Von Poussin bis Monet

Mit der Ausstellung „Von Poussin bis Monet. Die Farben Frankreichs“ beleuchtet das Bucerius Kunst Forum den Weg Frankreichs in die Moderne. Präsentiert werden zentrale Meisterwerke, die größtenteils noch nie zuvor in Deutschland zu sehen waren. Zwischen dem Wirken von Nicolas Poussin und Claude Monet liegen rund 250 Jahre. Eindrücklich zeigt die Schau die bildnerischen Umbrüche, die von der französischen Malerei in dieser von Aufklärung und Französischer Revolution geprägten Zeit ausgingen. Sie versammelt 60 Gemälde und 12 Zeichnungen von Künstlern wie Poussin, Watteau, Chardin, Delacroix, Corot, Courbet, Monet, Renoir, Cézanne oder van Gogh.

Acht Kapitel erkunden die drei Jahrhunderte französischer Malerei von 1600 bis 1900 vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen. Die Malerei wird in den Kontext der politischen Farben gesetzt. Sie reflektiert den Wertewandel, das Selbstverständnis des Menschen und den Wandel der Öffentlichkeit von Kunst.

Ausstellungsdauer: 10.10.2015 bis 17.01.2016

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 31.10.2015

ArtKiss-Wertung:
2 Sterne: Wenn man nichts besseres zu tun hat…