Mit ‘Anselm Kiefer’ getaggte Beiträge

IMG_1505

Die Initiatoren und Kunstliebhaber Margarita und Christian Holle haben es sich zum Ziel gesetzt, der Kunstgattung zeitgemäß zu begegnen, Talente zu fördern, Netzwerke und Erfahrungsaustausch unter Multiplikatoren zu ermöglichen und Hamburg nachhaltig kulturell zu bereichern. Mit dem salondergegenwart gelingt  ihnen das jedes Jahr aufs Neue.

Rund 30 künstlerische Positionen sind in der Ausstellung vertreten – neben einer Auswahl renommierter Künstler wie Daniel Knorr, Magnus Plessen oder Stefan Strumbel werden vor allem talentierte Newcomer gezeigt. Highlight ist eine neuere Arbeit von Anselm Kiefer sein, die der Künstler wohlwollend zur Verfügung stellt.

Anselm Kiefer “Gehäutete Landschaft, 2015-2017”

Anselm Kiefer “Gehäutete Landschaft, 2015-2017”

Seit 2011 – damals noch als einmaliges Event konzipiert – wird Kunstschaffenden mit der Ausstellung eine unabhängige Plattform geboten, die längst nicht nur die hiesige Kunstszene zu einem Besuch einlädt: Mit einer jährlichen Resonanz von mehr als 3.000 Besuchern aus ganz Deutschland an nur einem Wochenende hat sich der salondergegenwart mit den Jahren als fokussiertes Format etabliert, das auf aktuelle Kunstströmungen reagiert.

Ausstellungsdauer: 23.11.2018 bis 25.11.2018

Website: www.salondergegenwart.de

ArtKiss-Besuch: 23.11.2018

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Advertisements

Von Hockney bis Holbein - Die Sammlung Würth in BerlinDie Sammlung Würth zählt zu den größten Privatsammlungen Europas. Sie umfasst rund 17.000 Kunstwerke. Die bedeutendsten Künstler der klassischen Moderne sind in der Sammlung vertreten aber auch Meisterwerke aus dem Mittelalter und Klassiker der zeitgenössischen Kunst. In nie gezeigtem Umfang wird die Kollektion mit 400 Kunstwerken von internationalem Rang in 27 Räumen inklusive Lichthof im Martin-Gropius-Bau präsentiert. Die Ausstellung „Von Hockney bis Holbein. Die
Sammlung Würth in Berlin“ ist definitiv ein „must see„.

Analog zur Geschichte der Sammlung Würth erzählt die Schau Kunstgeschichte rückwärts. So werden etwa David Hockneys Jahreszeiten-Zyklus, ein internationaler Skulpturenschwerpunkt von Eduardo Chillida bis Henry Moore, Meisterwerke der Klassischen Moderne von Pablo Picasso bis Edvard Munch, herausragende Kunstkammerobjekte und eine Auswahl der Alten Meister der Sammlung Würth, darunter eines der bedeutendsten Gemälde des 16. Jahrhunderts, die „Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“ von Hans Holbein d. J. gezeigt. Ein weiterer Höhepunkt ist die 25-teilige monumentale Installation „The Last Judgement Sculpture“ des Anthony Caro im spektakulären Lichthof des Martin-Gropius-Bau, die der Brite einst für die Biennale in Venedig schuf.

Mit der Ausstellung setzt der Sammler Reinhold Würth, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feierte, sein Engagement in der Bundeshauptstadt fort, das mit der Einrichtung einer Kunstkammer im wiedereröffneten Bode-Museum im Jahr 2006 seinen Anfang nahm.

Ausstellungsdauer: 11.09.2015 bis 10.01.2016

Website: www.gropiusbau.de

ArtKiss-Besuch: 25.09.2015

ArtKiss-Wertung:
5 Sterne: Ein Muss. Unbedingt anschauen!

Nach den Ausstellungen „Moderne Zeiten“ (1900-1945) und  „Der geteilte Himmel“ (1945-1968) folgte der Blick auf die Jahre zwischen 1968 und 2000. Als Leitmotiv dient der Romantitel von Michel HouellebecqAusweitung der Kampfzone„. Der französische Autor beschrieb mit diesem Roman aus den 1990er Jahren das Lebensgefühl einer kapitalistisch orientierten Generation, die ihr gesamtes Dasein als Kampfzone an wechselnden Fronten begreift.

In der bildenden Kunst, bis 1989 in Deutschland noch geteilt, spiegeln sich in vielerlei Hinsicht die zum Teil heftigen Kämpfe der Gesellschaft wider. Zugleich bildeten sich in der Kunst dieser Zeit eigene Konfrontationen aus. Die Sammlungspräsentation lenkt mit einer Auswahl hochkarätiger Kunstwerke den Blick auf diese verschiedenen „Kampfzonen“: auf die großen politischen Themen und Bilder ebenso wie auf die Fragen nach den Grenzen der Kunst, die durch Fotografie, Video, Performance, Objekt- und Konzeptkunst in den Jahren von 1968 bis 2000 eine beständige „Ausweitung“ erfuhren. Zu sehen sind unter anderem zentrale Werke von Barnett Newman, Joseph Beuys, Andy Warhol, Katharina Sieverding, Werner Tübke, Rebecca Horn, Andreas Gursky und Wolfgang Tillmans.

Ausstellungsdauer: 08.11.2013 bis 31.12.2014

Website: www.smb.museum

ArtKiss-Besuch: 09.03.2014

ArtKiss-Wertung:
5 Sterne: Ein Muss. Unbedingt anschauen!

Website: www.moma.org

ArtKiss-Besuche: 14.09.2013 und 01.10.2013

ArtKiss-Wertung:
5 Sterne: Ein Muss. Unbedingt anschauen!