Mit ‘Andy Warhol’ getaggte Beiträge

 

Das Museum Chiostro del Bramante in Rom würdigt in einer umfangreichen Ausstellung mit etwa 100 Werken den New Yorker Künstler Jean-Michel Basquiat (1960-1988). Die Werke (Gemälde in Acryl und Öl, Zeichnungen, bedeutende Kollaborationsarbeiten mit Andy Warhol, Siebdrucke und Keramiken) stammen aus der Mugrabi-Sammlung, einer der weltweit größten Sammlungen zeitgenössischer Kunst.

Dad, eines Tages werde ich sehr, sehr berühmt„. Basquiat wollte unbedingt ein Künstler. Im frühen Teil seiner Karriere waren es die Mauern von New York City selbst, die er als „Leinwand“ nutzte, auf der er die unverwechselbaren und unauslöschlichen Züge seiner Kunst aufnahm, Wände, die er bewusst und kunstvoll in der Nähe der bekanntesten Galerien auswählte.

Unter dem Pseudonym „SAMO“ begann Basquiat mit der Street Art. Schnell wurde er bereits im Alter von 20 Jahren zu einem der berühmtesten und gefeiertsten Stars der Kunstwelt. Basquiat verwendete die Malerei, aber vor allem das Schreiben, ein konstantes Merkmal in seinen Werken. Er verwendete und manipulierte Wörter im Kontext als grafisches und bedeutendes Zeichen – als Texte zu seinem eigenen, einzigartigen inneren Beat.

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Basquiat starb mit nur 27 Jahren an einer Überdosis Heroin – das scheinbar unvermeidliche Ergebnis eines Lebens zwischen Genie und Exzess.


Ausstellungsdauer: 24.03.2017 bis 30.07.2017

Website: www.chiostrodelbramante.it

ArtKiss-Besuch: 26.05.2017

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

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Berlin12-15 (4)

Erstmals präsentiert die Helmut Newton Stiftung die Einzel- und Doppelseiten der in „Pages from the Glossies“ versammelten Veröffentlichungen als vergrößerte Ausstellungsprints, inklusive der individuellen Typografie der unterschiedlichen Magazine, Seitenzahlen, Kommentare und Bildunterschriften. Somit bleibt die Berliner Präsentation der mehr als 230 Zeitschriftenseiten mit fast 500 Einzelaufnahmen so authentisch wie möglich.

Schreitet man als Besucher an Newtons chronologisch aufgereihten, faksimilierten Modeaufnahmen in den Ausstellungsräumen entlang, erkennt man nicht nur die sich verändernde Bildsprache des Fotografen, sondern vor allem die sich verändernde Stellung der Frau in der westlichen Gesellschaft seit den 1950er-Jahren. Helmut Newton war mit seinen teilweise radikalen, aber stets sehr eleganten Frauenbildern dem Zeitgeist häufig voraus – und hat diesen gleichzeitig über Jahrzehnte mitgeprägt.

Der großen Übersichtsausstellung zu Newton wird auch diesmal das Werk eines anderen Fotografen zur Seite gestellt; Helmut Newton selbst hatte sich diese Ausstellungspraxis bei der Gründung seiner Stiftung gewünscht. Der amerikanische Fotograf Greg Gorman zeigt in der Ausstellung „Color Works“ 25 Farbporträts prominenter, zumeist amerikanischer Musiker, Künstler und Schauspieler zu sehen, darunter David Bowie und Grace Jones, Andy Warhol und Julianne Moore. Den langsam verblassenden Hollywoodmythos beispielsweise schreibt Gorman mit seinen Porträts weiter und hinterfragt ihn gleichzeitig. Sehr individuell und formal unterschiedlich entstanden die Aufnahmen meist im Auftrag von Magazinen; so verbindet sich der eigenständige fotografische Stil Gormans mit den Wünschen der Auftraggeber und den Bildideen der Porträtierten innerhalb der Ausstellung zu einer ungewöhnlichen Melange.

Für ArtKiss ist vor allem Gormans „Color Works“ Ausstellung einen Besuch wert.

Ausstellungsdauer: 04.12.2015 bis 22.05.2016

Website: www.helmut-newton.de

ArtKiss-Besuch: 30.12.2015

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Jackson Pollock - Mural, 1943, Öl und Kasein auf Leinwand, 242,9 x 603,9 cm. Geschenk von Peggy Guggenheim, 1959 The University of Iowa Museum of Art, Iowa City, reproduziert mit der Genehmigung durch The University of Iowa Museum of Art. © Pollock-Krasner Foundation/ VG Bild-Kunst, Bonn 2015

Jackson Pollock – Mural, 1943, Öl und Kasein auf Leinwand, 242,9 x 603,9 cm. Geschenk von Peggy Guggenheim, 1959. The University of Iowa Museum of Art, Iowa City, reproduziert mit der Genehmigung durch The University of Iowa Museum of Art. © Pollock-Krasner Foundation/ VG Bild-Kunst, Bonn 2015

Mit Jackson Pollocks Werk „Mural“ (1943) ist eines der historisch bedeutendsten Gemälde der Moderne nach seiner umfassenden Reinigung am Getty Conservation Center derzeit in Berlin zu sehen. Die Ausstellung „Jackson Pollock’s ‚Mural‘: Energy Made Visible” zeigt das einflussreiche Meisterwerk gemeinsam mit mehr als vierzig Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern wie Lee Krasner (Pollocks Ehefrau), Roberto Matta, Robert Motherwell, David Smith und Andy Warhol.

Installationsansicht JACKSON POLLOCK’S MURAL: Energy made visible, 25.11.2015 – 10.04.2016, Deutsche Bank KunstHalle, Photo: Mathias Schormann, © Deutsche Bank KunstHalle

Installationsansicht JACKSON POLLOCK’S MURAL: Energy made visible, 25.11.2015 – 10.04.2016, Deutsche Bank KunstHalle, Photo: Mathias Schormann, © Deutsche Bank KunstHalle

Die Ausstellung wurde vom der University of Iowa Museum of Art (UIMA) organisiert. Dessen Direktor  Sean O’Harrow hält Pollocks Schaffen während des zweiten Weltkriegs für das Fundament für die weitere Entwicklung des Abstrakten Expressionismus. Das äußerst dynamische Werk ist mit 605 x 247 cm das größte Gemälde, das Jackson Pollock je schuf. Es übt bis in die Gegenwart hinein einen immensen Einfluss auf die amerikanische Kunst aus und greift Pollocks ‚gegossene‘ Abstraktionen vor, die er vier Jahre später entwickeln sollte.

In Summe verkörpert „Mural“ all das, was Pollock später als seine Vision beschreibt – Energie und Bewegung sichtbar zu machen.

Ausstellungsdauer: 25.11.2015 bis 10.04.2016

Website: www.deutsche-bank-kunsthalle.de

ArtKiss-Besuch: 29.12.2015

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Von Hockney bis Holbein - Die Sammlung Würth in BerlinDie Sammlung Würth zählt zu den größten Privatsammlungen Europas. Sie umfasst rund 17.000 Kunstwerke. Die bedeutendsten Künstler der klassischen Moderne sind in der Sammlung vertreten aber auch Meisterwerke aus dem Mittelalter und Klassiker der zeitgenössischen Kunst. In nie gezeigtem Umfang wird die Kollektion mit 400 Kunstwerken von internationalem Rang in 27 Räumen inklusive Lichthof im Martin-Gropius-Bau präsentiert. Die Ausstellung „Von Hockney bis Holbein. Die
Sammlung Würth in Berlin“ ist definitiv ein „must see„.

Analog zur Geschichte der Sammlung Würth erzählt die Schau Kunstgeschichte rückwärts. So werden etwa David Hockneys Jahreszeiten-Zyklus, ein internationaler Skulpturenschwerpunkt von Eduardo Chillida bis Henry Moore, Meisterwerke der Klassischen Moderne von Pablo Picasso bis Edvard Munch, herausragende Kunstkammerobjekte und eine Auswahl der Alten Meister der Sammlung Würth, darunter eines der bedeutendsten Gemälde des 16. Jahrhunderts, die „Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“ von Hans Holbein d. J. gezeigt. Ein weiterer Höhepunkt ist die 25-teilige monumentale Installation „The Last Judgement Sculpture“ des Anthony Caro im spektakulären Lichthof des Martin-Gropius-Bau, die der Brite einst für die Biennale in Venedig schuf.

Mit der Ausstellung setzt der Sammler Reinhold Würth, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feierte, sein Engagement in der Bundeshauptstadt fort, das mit der Einrichtung einer Kunstkammer im wiedereröffneten Bode-Museum im Jahr 2006 seinen Anfang nahm.

Ausstellungsdauer: 11.09.2015 bis 10.01.2016

Website: www.gropiusbau.de

ArtKiss-Besuch: 25.09.2015

ArtKiss-Wertung:
5 Sterne: Ein Muss. Unbedingt anschauen!

„Andy Warhol – I’m OK“ lautet der Titel der Ausstellung in der Gallery of Art Prague, die sich in der Altstadt befindet. Die Ausstellung präsentiert die amerikanische Pop-Art-Ikone Andy Warhol und eine Auswahl seiner einzigartigen Arbeiten. In einem Bereich der Ausstellung ist eine Siebdruckwerkstatt à la Factory zu finden, in der man sich vor Ort Warhol-Motive per Siebdruck auf T-Shirts, Taschen etc. drucken lassen kann.

„I’m OK“ zeigt diverse der klassischen Werken von Warhol wie Mao, Blumen, Marilyn Monroe und Campbell-Suppendosen, die zur Serie namens „Sunday B. Morning“ gehören.

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Besucher haben zudem die Möglichkeit, eine einzigartige Sammlung von etwa 40 von Andy Warhol entworfenen LP-Covern  im Jahr 1949 zu sehen.

Ausstellungsdauer: laufend, 2015

Website: www.goap.cz

ArtKiss-Besuch: 31.07.2015

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Die Kollektion des 1990 eröffneten Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain (MAMAC) in Nizza umfasst etwa 400 Werke aus der Zeit seit den 1960er Jahren. Dazu gehören u.a. Werke der neuen Realisten Yves Klein, César, Arman, Niki de Saint-Phalle und der Pop Art-Künstler Andy Warhol, Tom Wesselmann.

Besonders sehenswert sind die Räume „Nouveau Realisme – Pop Art“, „Niki de Saint Phalle“ und „Yves Klein“:

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Ausstellungsdauer: dauerhaft

Website: www.mamac-nice.org

ArtKiss-Besuch: 29.05.2015

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

 

Fans der Pop-Art sollte sich bei einem Aufenthalt in Las Vegas unbedingt die Martin Lawrence Galerie in den Forum Shops des Hotels Ceasars Palace anschauen. Hier werden so viele Bilder von Andy Warhol und Takashi Murakami gleichzeitig gezeigt, wie man es selten erleben kann. Kein Wunder, schließlich handelt es sich um eine Großgalerie mit über 2.400 m² Ausstellungsfläche.

Martin Lawrence Galleries

Website: www.martinlawrence.com

ArtKiss-Besuch: 11.06.2014

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!