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Hermann Hesse

Hermann Hesse

2018 jähren sich die Ereignisse der so genannten 68er Studentenbewegung zum 50. Mal. Das ist für die Ernst Barlach Gesellschaft ein Anlass, noch einmal Leben und Werk von Hermann Hesse neu zu betrachten und ihm eine große Ausstellung zu widmen, denn Hermann Hesse war eine der „Kultfiguren“ der 68er Generation.

Die Ausstellung „Hermann Hesse – Dichter, Maler, Kultfigur“ zeigt über 200 Aquarelle, Handschriften, Typoskripte, Fotos, Filme und Illustrationen zu Leben und Werk von Hermann Hesse.

Die Ausstellung zeigt ausführlich die literarische und bildkünstlerische Entwicklung Hesses, dokumentiert aber auch die große Hesse-Euphorie innerhalb der individualistischen und nonkonformistischen Gegenkultur der 60er und 70er Jahre, als seine Bücher einer Welle der Begeisterung auslösten, aus der heraus zahlreiche Künstler zu Verfilmungen, Illustrationen und Vertonungen von Hesse Werken angeregt wurden.

Mit über 150 Millionen Büchern ist Hermann Hesse heute in aller Welt verbreitet. In mehr als 70 Sprachen übersetzt, zählt er zu den bedeutendsten, Autoren des 20. Jahrhunderts.

Ausstellungsdauer: 13.05.2018 bis 25.11.2018

Website: www.ernst-barlach.de

ArtKiss-Besuch: 30.09.2018

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

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Die Spanne in der Dauerausstellung 20. Jahrhundert reicht von Meisterwerken der Malerei über ausdrucksstarke Skulpturen und dreidimensionale Objekte bis hin zu Fotoarbeiten und bekannten Klassikern der Designgeschichte. So entsteht ein umfassendes Bild der Kunst- und Stilgeschichte der letzten 100 Jahre.

Schwerpunkt der nach dem Zweiten Weltkrieg begründeten Sammlung sind Werke des Expressionismus und des Bauhauses. Zu den bekanntesten Exponaten zählt Ernst Ludwig Kirchners beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs gemaltes „Selbstbildnis als Trinker“.

Ernst Ludwig Kirchner: Selbstporträt als Trinker, 1914 Foto: GNM, Monika Runge

Ernst Ludwig Kirchner: Selbstporträt als Trinker, 1914 Foto: GNM, Monika Runge

Auch Künstler, die sich trotz des Verdikts „entarteter Kunst“ nicht dem nationalsozialistischen Diktat unterwarfen, sind vertreten, wie Gerhard Marcks, Ernst Wilhelm Nay oder Fritz Winter.

In den 1960er Jahre lehnte sich im Osten wie Westen eine junge Künstlergeneration gegen die Weltanschauungen der Nachkriegsgesellschaft auf. Hiervon zeugen Arbeiten von Joseph Beuys und Wolf Vostell oder Fotografien von Ute Klophaus, die zahlreiche Kunstaktionen im Bild festhielt. Die Fluxusvertreter verstanden Kunst wie die Dadaisten als Kommunikator gesellschaftlicher Fragen und waren darin wegweisend für viele nachfolgende künstlerische Konzepte.

Lösgelöst von der Dauerausstellung sind in einem anderen Museumsteil diese beiden Bilder in Erinnerung geblieben:

Gemäldegalerie - Johann Michael Bretschneider

Gemäldegalerie – Johann Michael Bretschneider

Darstellung eines Gemäldekabinetts - Christian Wilhelm Ernst Dietrich

Darstellung eines Gemäldekabinetts – Christian Wilhelm Ernst Dietrich

Ausstellungsdauer: dauerhaft

Website: www.gnm.de

ArtKiss-Besuch: 27.07.2018

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Die Affordable Art Fair öffnete zum sechsten Mal ihre Tore und 80 lokale, nationale und internationale Galerien präsentierten Zeitgenössische Kunst in der Messe Hamburg.

Am meisten war ArtKiss von der Kunst von Leonardo de Lafuente überrascht, die bei Vijion aus Südtirol ausgestellt wurde:

Weitere Impressionen der Messe:

Messedauer: 16.11.2017 bis 19.11.2017

Website: affordableartfair.com/hamburg

ArtKiss-Besuch: 17.11.2017

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Der Kunstverein in Hamburg zeigt zu seinem 200. Jubiläum eine Einzelausstellung von Wolfgang Tillmans mit einer neuen Arbeit, die – konsequent aus den vergangenen 30 Jahren seines Schaffens entwickelt – die verschiedenen Aspekte seines Werks und seines Denkens in ein räumliches Ganzes überführt, das erstmalig nicht hauptsächlich von der Fotografie getragen ist.

WOLFGANG TILLMANS, There were 30 years between 1943 and 1973. 30 years from 1973 was the year 2003, 2004 Courtesy Galerie Buchholz, Berlin/Cologne, Maureen Paley, London, David Zwirner, New York

WOLFGANG TILLMANS, There were 30 years between 1943 and 1973. 30 years from 1973 was the year 2003, 2004 Courtesy Galerie Buchholz, Berlin/Cologne, Maureen Paley, London, David Zwirner, New York

Für den Kunstverein in Hamburg realisiert Tillmans eine raumfüllende Installation, die vom Ort ausgehend den speziellen Charakter der benachbarten alten Markthalle wie auch deren außenliegenden urbanen Kontext zum Ausgangspunkt nimmt, um sein zunehmend gesellschaftspolitisches Engagement neu zu artikulieren. Raum und skulpturales Denken sind, wie gerade in den präzise inszenierten Ausstellungen der letzten Jahre deutlich wird, ein zentrales Element im Werk von Wolfgang Tillmans und erfahren hier eine neue Dringlichkeit.

Speziell für den Kunstverein hat er eine Vier-Kanal-Soundarbeit geschaffen, die seiner Beobachtung zu Grunde liegt, dass „wenn ich im großen Saal stehe, ich immer eine sehr starke akustische Wahrnehmung der Außenwelt, Straße und Schiene, habe, gerade weil ich diese durch die hohen Fensteransätze nicht sehen, sondern nur hören kann“. Der Anspruch seiner Fotografie wird auf die Medien Sound und Video übertragen, welche kombiniert werden mit den Tischen Truth Study Centre (Time / Mirrored), die die Idee des Ausstellungstitels, der Spiegelung von historischen Zeitabständen, in einzelnen auf Papier gedruckten Sätzen fortsetzen.

WOLFGANG TILLMANS – Zwischen 1943 und 1973 lagen 30 Jahre. 30 Jahre nach 1973 war das Jahr 2003., Ausstellungsansicht /exhibition view, Kunstverein in Hamburg, 23.9 – 12.11 Copyright: Kunstverein in Hamburg

WOLFGANG TILLMANS – Zwischen 1943 und 1973 lagen 30 Jahre. 30 Jahre nach 1973 war das Jahr 2003., Ausstellungsansicht /exhibition view, Kunstverein in Hamburg, 23.9 – 12.11 Copyright: Kunstverein in Hamburg

Die Präsenz einer kleineren Anzahl großformatiger, bisher ungezeigter Fotografien signalisiert, dass der Künstler, sich nicht von der Fotografie abwendet, sondern die oben beschriebenen Denkprozesse auch in der Befragung seines angestammten Mediums weiterverfolgt. Die einzelnen Komponenten sind nicht neu, aber die genau choreografierte, räumliche Zusammenstellung weist in Richtung einer anderen Fokussierung, in der die Vergangenheit wie das Hier und Jetzt zum Ausgangspunkt einer gesellschaftlichen, einer politischen Debatte werden.

Ausstellungsdauer: 23.09.2017 bis 12.11.2017

Website: www.kunstverein.de

ArtKiss-Besuch: 18.10.2017

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Ausstellungsdauer: 19.03.2017 bis 13.08.2017

Website: kunst.celle.de

ArtKiss-Besuch: 06.08.2017

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

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Der britische Künstler Grayson Perry (geb. 1960) nutzt traditionelle Medien wie Tapisserie, Keramik und Druck, um seine Faszination mit zeitgenössischen sozialen Fragen und den oft provokativen Themen Religion, Geschlecht, Geschlecht, Politik, Klasse und Identität zu erforschen. Im Jahr 2003 gewann Perry den Turner-Preis, den renommiertesten zeitgenössischen Kunstpreis in Großbritannien.

Die Ausstellung präsentiert die bisher größte Einzelarbeit des Künstlers, eine Reihe von Tapisserien mit dem Titel „The Vanity of Small Differences“. Tapisserie ist eine Kunstform, die historisch oft verwendet wird, um die Häuser der aristokratischen Familien mit religiösen, militärischen oder mythischen Szenen zu verzieren, so dass Perry mit dem Status der Tapisserie spielt, indem er sie benutzt, um alltägliche Szenarien und Charaktere darzustellen.

Die sechs Tapisserien erzählen eine Geschichte der sozialen Mobilität des 21. Jahrhunderts in Großbritannien durch das Leben von Tim Rakewell, ein fiktiver Charakter, der von Grayson Perry geschaffen wurde. Tim ist Sohn einer Arbeiterfamilie, erhebt sich aber in den Mittelstand, indem er zur Universität geht, Geld verdient und in eine reiche Familie heiratet. Er erlebt dann die finanziellen Belastungen der Oberklassen und stirbt bei einem Autounfall tragisch.

Die Tapisserien wurden von Perrys Reisen in drei Regionen in England inspiriert, wo er verschiedene Gruppen traf, die als Arbeiterklasse, Mittelklasse und Oberschicht gelten. Seine Interviews, Fotografien, Notizen und Skizzenbuchzeichnungen seiner Reise halfen ihm, den Geschmack der verschiedenen gesellschaftlichen Kreise zu untersuchen.

Ausstellungsdauer: 12.07.2017 bis 25.08.2017

Website: www.ugbih.ba

ArtKiss-Besuch: 25.07.2017

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Sadko Hadzihasanovic wurde 1959 in Bihac, Bosnien und Herzegowina geboren. Er studierte und promovierte (1982) an der Akademie der Bildenden Künste in Sarajevo, erlangte sein MFA an der Universität Belgrad (1984) und ging 1993 nach Kanada. Heute lebt und arbeitet Hadzihasanovic in Toronto.

Website: www.ugbih.ba

ArtKiss-Besuch: 25.07.2017

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.