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Michael Müllers erste institutionelle Einzelausstellung „Wer spricht?“ bringt Werke der vergangenen Jahre mit eigens für die Ausstellung entwickelten Neuproduktionen zusammen, die sich auf unterschiedliche Weise der Frage nach künstlerischer Autorschaft stellen.

Michael Müller - Für all jene, die der Form und nicht dem Inhalt vertrauen, 2015, Courtesy Michael Müller

Michael Müller – Für all jene, die der Form und nicht dem Inhalt vertrauen (Ausschnitt), 2015, Courtesy Michael Müller

„Wer spricht?“ bedeutet aus Müllers Perspektive auch: „Was wird gesagt?“ und „Warum wird gesprochen?“; aber auch „Wer hört zu?“ Die gezeigten Arbeiten gehen immer wieder neu von der Frage aus, inwieweit ein Künstler in seinen Werken selbst sichtbar wird. Jedes einzelne Werk verortet sich im Spannungsverhältnis von Anwendung oder Umformung historischer wie gegenwärtiger künstlerischer Codes und den persönlichen Obsessionen des Künstlers.

Ausstellungsdauer: 29.11.2015 bis 24.01.2016

Website: www.kw-berlin.de

ArtKiss-Besuch: 30.12.2015

ArtKiss-Wertung:
1 Stern: Gewollt aber nicht gekonnt.

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Es war die erste Ausstellung in Deutschland über das legendäre Black Mountain College. Das 1933 im US-Bundesstaat North Carolina gegründete College erlangte aufgrund seines progressiven Ausbildungskonzepts und der zahlreichen bedeutenden Persönlichkeiten, die dort lehrten und studierten, schnell Berühmtheit. Sein Einfluss auf die Entwicklung der Künste in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war enorm.

In den ersten Jahren seines Bestehens wurde das College stark von deutschen und europäischen Emigranten geprägt – unter ihnen mehrere ehemalige Bauhaus-Lehrer wie Josef und Anni Albers, Alexander „Xanti“ Schawinsky und Walter Gropius.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gingen die kreativen Impulse dann zunehmend von jungen amerikanischen Künstlern und Wissenschaftlern aus, die zwischen den urbanen Zentren an der
amerikanischen Ost- und Westküste und dem ländlichen Black Mountain pendelten. Bis zu seiner Schließung im Jahr 1956 blieb das College von den Ideen der europäischen Moderne, der Philosophie des amerikanischen Pragmatismus und einer auf die Eigeninitiative wie die soziale Kompetenz des Individuums setzenden Pädagogik geprägt.

Ausstellungsdauer: 05.06.2015 bis 25.09.2015

Website: www.smb.museum

ArtKiss-Besuch: 18.09.2015

ArtKiss-Wertung:
1 Stern: Gewollt aber nicht gekonnt.

Im großen Börsensaal der Handelskammer Hamburg fand die 1. Art Fair statt. Verschiedene Aussteller präsentierten Antiquitäten und Kunstwerke: Art-Deco-Möbel, Asiatika, Meißner Porzellan, African-Art, Silber. Zusätzlich präsentierten sich Restauratoren für Holz, Porzellan und Bilder.

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Die Galerie Decker aus Baden-Baden zeigte eine Auswahl „Alter Meister“. Beimm Bochumer Klassische Moderne-Händler Binhold-Art – Ulrich Binhold waren Gemälde und Graphiken von Christian Rohlfs, Graphiken und Zeichnungen von Ernst-Ludwig Kirchner sowie Graphiken von Erich Heckel zu sehen. Ein weiteres Highlight der Präsentation von Binhold-Art war die Lithographie „Athletenkopf“ von Ernst Ludwig Kirchner aus dem Jahre 1908.

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Ausstellungsdauer: 28.02.2014 bis 02.03.2014

Website: www.mendelssohn-messen.de

ArtKiss-Besuch: 01.03.2014

ArtKiss-Wertung:
1 Stern: Gewollt aber nicht gekonnt.

Die Porträtmalerin Elizabeth Peyton aus New York/USA stellt derzeit 30 Bilder in der Kunsthalle Baden-Baden aus.

Ich hätte durch eine Kritik des Art-Magazins gewarnt sein sollen, aber ich entschloss mich dennoch, die Ausstellung anzuschauen – und wurde enttäuscht.

Sowohl die Bilder als auch die Präsentation ebendieser (Beispiel: ein kleines ca. 25 x 25 cm Bild an eine 20 m Wand, Beschriftung 10 m entfernt vom Bild) haben mir überhaupt nicht gefallen.

Wenn man sich die Ausstellung doch antun möchte, würde ich einen Freitag empfehlen, denn dann ist der Eintritt wenigstens frei…

Ausstellungsdauer: 09.03.2013 bis 23.06.2013

Website: www.kunsthalle-baden-baden.de

ArtKiss-Besuch: 12.04.2013

ArtKiss-Wertung:
Gewollt aber nicht gekonnt.