Archiv für die Kategorie ‘Messe’

Die Affordable Art Fair öffnete zum sechsten Mal ihre Tore und 80 lokale, nationale und internationale Galerien präsentierten Zeitgenössische Kunst in der Messe Hamburg.

Am meisten war ArtKiss von der Kunst von Leonardo de Lafuente überrascht, die bei Vijion aus Südtirol ausgestellt wurde:

Weitere Impressionen der Messe:

Messedauer: 16.11.2017 bis 19.11.2017

Website: affordableartfair.com/hamburg

ArtKiss-Besuch: 17.11.2017

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Advertisements

Auch in diesem Jahr wurden den Besuchern der Affordable Art Fair von 75 nationalen und internationalen GalerienMalerei, Grafik, Skulptur und Fotografie bis zu einer Preisobergrenze von 7500 € präsentiert. Werke junger, aufstrebender Künstler hingen neben großen Namen etablierter Positionen.

Annette Meincke-Nagy

Annette Meincke-Nagy am Stand der Holthoff-Mokross Galerie

aaf16-3

Hirofumi Fujiwara und Lev Khesin (mitte)

In der Hamburg Section erwarte die Besucher eine kuratierte Sonderschau mit Werken von sechs Hamburger Galerien.

Messedauer: 10.11.2016 bis 13.11.2016

Website: affordableartfair.com/hamburg

ArtKiss-Besuch: 12.11.2016

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Ausstellung

Ausstellung „Venedig. Stadt der Künstler“

Venedig ist ein Sehnsuchtsort. Wie keine andere hat diese Stadt in den vergangenen Jahrhunderten ihre Besucher herausgefordert und Künstler wie Künstlerinnen in ihren Bann gezogen. Das Bucerius Kunst Forum widmet der Lagunenstadt derzeit mit „Venedig. Stadt der Künstler“ eine eigene Ausstellung.

Ausstellung

Ausstellung „Venedig. Stadt der Künstler“ am 29. September 2016 im Bucerius Kunst Forum in Hamburg. Foto Ulrich Perrey

Mit ca. 100 Werken von u.a. Vittore Carpaccio, Canaletto, William Turner, Claude Monet, Wassily Kandinsky, Gerhard Richter u.v.m. widmet sich die Schau der gesamteuropäischen Dimension der einzigartigen künstlerischen Rezeptionsgeschichte Venedigs vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Wassily Kandinsky: Erinnerung an Venedig 4 (Rialtobrücke), 1904

Wassily Kandinsky: Erinnerung an Venedig 4 (Rialtobrücke), 1904

In sechs Themenabschnitten präsentiert die Ausstellung die malerische Inszenierung eines Mythos: darunter die Darstellung der venezianischen Gesellschaft und ihrer Festlichkeiten, des Stadtbilds und der Architektur, sowie die besondere künstlerische Erfahrung von Licht und Wasser in der Löwenrepublik.

Ausstellungsdauer: 01.10.2016 bis 15.01.2017

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 22.10.2016

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Affordable Art Fair 2015 Hamburg

Zum vierten Mal findet derzeit die Affordable Art Fair in Hamburg statt. Die Organisatoren rechnen mit bis zu 20.000 Besuchern, die an vier Tagen die ausgestellten Kunstwerke von 75 Galerien betrachten und auch kaufen. Die „Regeln“ wurden in diesem Jahr nicht verändert: Die angebotenen Kunstwerke dürfen zwischen 100 und 7.500 € kosten.

Hamburg als Kunststadt genießt in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit: 11 hanseatische Galerien präsentieren in einem eigenen Bereich, der „Hamburg Section“.

Die Emerging Artists Exhibition – wichtiger Bestandteil der Affordable Art Fair – präsentiert 2015 zum ersten Mal ausschließlich Künstler der Hamburger Hochschule für bildende Künste (HfbK): Jenny Schäfer, Natalia Sidor und Robert Vellekoop.

Eine gute Übersicht über die Affordable Art Fair 2015 bietet der Messe-Guide:

Messedauer: 19.11.2015 bis 22.11.2015

Website: affordableartfair.com/hamburg

ArtKiss-Besuch: 19.11.2015

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Die dritte Ausgabe der Affordable Art Fair Hamburg zog erneut mehr Besucher an als im Vorjahr: 17.200 Besucher strömten an vier  Tagen in die Messehalle A3. Die Halle bot mehr Platz für mehr Aussteller: Diesmal durften 75 Galerien (2013: 70) Kunstwerke anbieten – und dies auch zu deutlich höheren Preisen. Um satte 50 % hatten die Veranstalter die Schmerzgrenze nach oben gesetzt: 7.500 € durfte ein Kunstwerk maximal kosten.

Affordable Art Fair 2014

Da fragt man sich, ob die ursprüngliche Idee und die kommerzielle Umsetzung nicht langsam arg auseinanderdriften. Denn welche Kunst-Einsteiger investiert mal so eben beim Messebesuch so viel Geld und lässt es sich gleich einpacken wie beim Metzger? Zumal die angebotenen Werke nicht selten von eher fragwürdiger Qualität im Hinblick auf ihren künstlerischen Ansatz waren. Und nicht selten wurde der neue preisliche Rahmen auch ausgeschöpft. Vielleicht auch aus der Not, den wie man hinter den Kulissen hören konnte, ist die Affordable Art Fair für Aussteller nicht unbedingt günstiger als ein vergleichbarer Auftritt auf der Art Cologne oder gar der Art Basel.

Mir persönlich hat ein einstündiger Rundgang bei der Late View (eine sehr begrüßenswerte Idee, dass man bis 22 Uhr die Ausstellung besuchen konnte) ausgereicht, um enttäuscht von Dannen zu ziehen. Zuviel dekorative Kunst, zuviel Look-alike-Ansätze, die man schon kennt.

Jim Avignon - Ich kann keine kunst mehr sehen

Jim Avignon – Ich kann keine kunst mehr sehen

Das Konzept, dass die präsentierten Künstler noch leben müssen, wurde beibehalten. Nur beim im Juli verstorbenen ZERO-Künstler Otto Piene wurde eine Ausnahme gemacht. So wurden sowohl Werke junger, aufstrebender Künstler ausgestellt als auch solche von etablierten Künstlern. Die Preisgrenze sorgte allerdings erneut dafür, dass die gezeigten Kunstwerke eher kleinformatig waren. Auf einer gut mit Besuchern gefüllten Messe kann es nämlich schon anstrengend werden, sich interessante Werke näher zu betrachten.

Otto Piene | ohne Titel | 1971 | 76 x 97 cm | Farbserigrafie. Courtesy: Galerie Pfanne Dreesen

Otto Piene | ohne Titel | 1971 | 76 x 97 cm | Farbserigrafie.
Courtesy: Galerie Pfanne Dreesen

Was mir besonders negativ auffiel: mehrere Galerien hatten zum Teil exakt die gleichen Kunstwerke im Angebot, die auch schon im Jahr zuvor gezeigt wurden. Das ist schwach und darauf sollten die Veranstalter besser achten. Ladenhüter gehören nicht auf eine Messe, die den Anspruch hat, eine gesunde Mischung aus rennomierten Namen und frischen neuen Gesichtern zu zeigen, die inspirieren soll. Immerhin war aber so auch vereinzelt zu beobachten, dass auch Preisanpassungen nach unten stattgefunden haben. Im letzten Jahr hatte ich speziell die marktfernen Preise für Drucke der Pop-Art-Künstler Mel Ramos oder Takashi Murakami kritisiert.

Dem Publikum scheint es aber wieder gefallen zu haben, schließlich lockte die Messe 4 % mehr Besucher an (17.200 nach 16.500 im Vorjahr) und umgesetzt wurde 10 % mehr (2,2 Mio. € nach 2,0 Mio. € 2013).

Messedauer: 13.11.2014 bis 16.11.2014

Website: affordableartfair.com/hamburg

ArtKiss-Besuch: 13.11.2014

ArtKiss-Wertung:
2 Sterne: Wenn man nichts besseres zu tun hat…

Die P/ART bezeichnet sich als eine Produzentenkunstmesse für unabhängige Künstler und Künstlerinnen und als eine Plattform für die Verschmelzung von Kunsthandel und Kunstdiskurs. Wer sich genau als „unabhängiger“ Künstler bezeichnen darf, bleibt unklar – auf jeden Fall werden einige der ausstellenden Künstler auch von Galerien vertreten.

Nachdem die P/ART im vergangenen Jahr im Hamburger Kolbenhof stattfand, wurde die P/ART 14 auf einer 4000 qm großen, brachliegenden Industriefläche in unmittelbarer Nachbarschaft der Sammlung Falkenberg ausgerichtet. Bespielt wurden zwei denkmalgeschütze Gebäude aus dem Jahr 1905 auf dem Werksgelände der Phoenixhallen. Ein Ausstellungsrundgang führte die Besucher durch die verschiedenartig ausgebauten Hallen. Die Location wirkte allerdings sehr heruntergekommen und teilweise konnte man nicht unterscheiden, ob es sich um ausgestellte Kunst oder Überbleibsel der einstigen Fabrik handelte.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Insgesamt war die Qualität der meisten Kunstwerke – mit wenigen Ausnahmen – eher mäßig. Das überraschte, da der Veranstalter doch mit einer Jury unter 600 Bewerbungen 80 Künstler ausgewählt hatte, die ihre Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation, Performance, Fotografie und Film präsentieren durften. Da Besucher die Kunstwerke nicht nur betrachten, sondern auch kaufen konnten, zeigten die nur sehr vereinzelt zu findenden Punkte, dass die weit überwiegende Mehrheit der Kunstwerke wieder zurück in die Ateliers bzw. Galerien gebracht werden mussten. Das kann aber auch ein den teilweise üppigen Preisen gelegen haben, mit denen die Werke ausgezeichnet waren.

Ausstellungsdauer: 11.09.2014 bis 14.09.2014

Website: www.producersartfair.com

ArtKiss-Besuch: 14.09.2014

ArtKiss-Wertung:
2 Sterne: Wenn man nichts besseres zu tun hat…

Im großen Börsensaal der Handelskammer Hamburg fand die 1. Art Fair statt. Verschiedene Aussteller präsentierten Antiquitäten und Kunstwerke: Art-Deco-Möbel, Asiatika, Meißner Porzellan, African-Art, Silber. Zusätzlich präsentierten sich Restauratoren für Holz, Porzellan und Bilder.

ArtFair1

Die Galerie Decker aus Baden-Baden zeigte eine Auswahl „Alter Meister“. Beimm Bochumer Klassische Moderne-Händler Binhold-Art – Ulrich Binhold waren Gemälde und Graphiken von Christian Rohlfs, Graphiken und Zeichnungen von Ernst-Ludwig Kirchner sowie Graphiken von Erich Heckel zu sehen. Ein weiteres Highlight der Präsentation von Binhold-Art war die Lithographie „Athletenkopf“ von Ernst Ludwig Kirchner aus dem Jahre 1908.

ArtFair2

Ausstellungsdauer: 28.02.2014 bis 02.03.2014

Website: www.mendelssohn-messen.de

ArtKiss-Besuch: 01.03.2014

ArtKiss-Wertung:
1 Stern: Gewollt aber nicht gekonnt.