Archiv für Juni, 2017

 

Das Museum Chiostro del Bramante in Rom würdigt in einer umfangreichen Ausstellung mit etwa 100 Werken den New Yorker Künstler Jean-Michel Basquiat (1960-1988). Die Werke (Gemälde in Acryl und Öl, Zeichnungen, bedeutende Kollaborationsarbeiten mit Andy Warhol, Siebdrucke und Keramiken) stammen aus der Mugrabi-Sammlung, einer der weltweit größten Sammlungen zeitgenössischer Kunst.

Dad, eines Tages werde ich sehr, sehr berühmt„. Basquiat wollte unbedingt ein Künstler. Im frühen Teil seiner Karriere waren es die Mauern von New York City selbst, die er als „Leinwand“ nutzte, auf der er die unverwechselbaren und unauslöschlichen Züge seiner Kunst aufnahm, Wände, die er bewusst und kunstvoll in der Nähe der bekanntesten Galerien auswählte.

Unter dem Pseudonym „SAMO“ begann Basquiat mit der Street Art. Schnell wurde er bereits im Alter von 20 Jahren zu einem der berühmtesten und gefeiertsten Stars der Kunstwelt. Basquiat verwendete die Malerei, aber vor allem das Schreiben, ein konstantes Merkmal in seinen Werken. Er verwendete und manipulierte Wörter im Kontext als grafisches und bedeutendes Zeichen – als Texte zu seinem eigenen, einzigartigen inneren Beat.

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Basquiat starb mit nur 27 Jahren an einer Überdosis Heroin – das scheinbar unvermeidliche Ergebnis eines Lebens zwischen Genie und Exzess.


Ausstellungsdauer: 24.03.2017 bis 30.07.2017

Website: www.chiostrodelbramante.it

ArtKiss-Besuch: 26.05.2017

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

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