Archiv für Januar, 2017

The joy of guessing your way round

Die Ausstellung im MAC Lyon mit dem französichen Titel „Le bonheur de deviner peu à peu“ setzte sich aus Werken von sieben Künstlern (Eduardo Basualdo, Cai Guo-Qiang, Ilya Kabakov, Orlan, Jean-Luc Parant, Mel Ramos, Tavares Strachan) zusammen, wie ein Puzzle zusammengesetzt wurden.

ArtKiss hat die (Unter-)Ausstellung „Vertraute Schönheiten“ von Mel Ramos am besten gefallen, in der 57 Lithografien aus den Jahren 1995 bis 2016 gezeigt wurden.

Mel Ramos - 57 lithografies, 1995-2016

Mel Ramos - 57 lithografies, 1995-2016

Wall Drawings

Zeitgenössische Kunst und lokale Tradition: Wenn Kunst auf die Mauern und in Straßen der einer Stadt drängt, enstehen urbane Ikonen. Auf der ersten Etage des MAC Lyon wurden zehn Maler aus der ganzen Welt ausgestellt: Julien Malland alias Seth (Frankreich), Charley Case (Belgien), Jaz (Argentinien), Kid Kréol & Boogie (Réunion), Addam Yekutieli aka Know Hope (Israel), Reko Rennie (Australien), Saner (Mexiko), Teck (Ukraine), Elliot Tupac (Peru) und Wenna (China).

Wenna (China)

Wenna (China)
Ausstellungsdauer: 30.09.2016 bis 15.01.2017

Website: www.mac-lyon.com

ArtKiss-Besuch: 05.01.2017

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

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Richard Avedon, George Hoyningen-Huene, Irving Penn
Werke aus der Sammlung F.C. Gundlach

George Hoyningen-Huené, Ohne Titel (Miss Sonia, Kleid von Madeleine Vionnet) (Detail) © Estate George Hoyningen-Huené

Richard Avedon, George Hoyningen-Huene und Irving Penn – jeder einzelne dieser Fotografen stellt für sich bereits ein unschlagbares Highlight der amerikanischen Fotografiegeschichte dar. Die subtile Handhabung der Linie eint als signifikantes Merkmal die Arbeiten dieser drei Ikonen, ist dabei aber in Abhängigkeit von der jeweiligen Stilistik des Fotografen sehr unterschiedlich definiert. Gezeigt werden Porträts prominenter Persönlichkeiten, zudem außergewöhnliche Modeinszenierungen, Akte und Körperbilder.

Für Ausstellungsansichten auf Flickr hier klicken.

 

Ausstellungsdauer: 17.11.2016 bis 12.02.2017

Website: www.deichtorhallen.de

ArtKiss-Besuch: 29.12.2016

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Peter Keetman: Rohre, 1958 (Ausschnitt). © Stiftung F.C. Gundlach

In seinem 100. Geburtsjahr 2016 wird das herausragende fotografische Lebenswerk Peter Keetmans (1916–2005) mit einer Retrospektive erstmals in seiner ganzen Vielfalt vorgestellt. Kennzeichnend für Keetmans Schaffen ist die stetige und schöpferische Auseinandersetzung mit den Gestaltungsmöglichkeiten der Kamera – experimentierend, formal abstrahierend, suchend nach gestalteter Präzision und nach einer lebendigen Fotografie.

Für Ausstellungsansichten auf Flickr hier klicken.

Die Retrospektive zeigt nicht nur die Laufbahn eines Fotografen, sondern auch die vielgestaltige Karriere des Mediums Fotografie zwischen freiem künstlerischem Schaffen und den Gebrauchsformen der Fotografie. Sie lässt den Besucher einen der wichtigsten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit neu entdecken.

 

Ausstellungsdauer: 17.11.2016 bis 12.02.2017

Website: www.deichtorhallen.de

ArtKiss-Besuch: 29.12.2016

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Neo Rauch: Männer mit Flugzeugen, 2012. Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin and David Zwirner, New York/London // © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Mit der Sammlung Viehof präsentieren die Deichtorhallen Hamburg an zwei Standorten, der Halle für aktuelle Kunst und der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst.

Rund 560 Werke von 75 Künstlern verwandeln die Deichtorhallen in ein temporäres Museum der Gegenwartskunst. Die Sammlung Viehof, in die wichtige Teile der Sammlung Speck und Sammlung Rheingold eingeflossen sind, vereint Werke aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur, Installation und Video mit Schwerpunkt auf deutsche Kunst von der Nachkriegszeit bis heute. Im Zentrum der Ausstellung stehen hochkarätige Konvolute einzelner Künstler, darunter Georg Baselitz, Joseph Beuys, Candida Höfer, Jörg Immendorff, Sigmar Polke, Daniel Richter und Rosemarie Trockel.

 

Ausstellungsdauer: 01.10.2016 bis 22.01.2017

Website: www.deichtorhallen.de

ArtKiss-Besuch: 29.12.2016

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!

Soziales Chaos, politische Ausschreitungen, Klimaveränderungen – diese Anzeichen von Unordnung sind drängenden Probleme unserer Zeit. Disorder (Unordnung) ist das Thema des sechsten Prix Pictet-Ausstellungszyklus und steht im Zentrum der Werke der zwölf nominierten Fotografinnen und Fotografen. Die Bandbreite der fotografischen Verhandlung reicht dabei vom Dokumentarischen über die Abstraktion bis hin zur poetischen Beobachtung.

2008 von der Hauptbank der Gruppe Schweizer Privatbanken Pictet & Cie ins Leben gerufen, ist der Prix Pictet der weltweit führende Preis für Fotografie und Nachhaltigkeit. Seine Aufgabe ist es, herausragende fotografische Werke zu finden, die gesellschafts- und umweltrelevante Botschaften von besonderer Tragweite vermitteln. Die Gewinnerin des Prix Pictet Disorder ist Valérie Belin:

Valérie Belin - Still Life

Valérie Belin – Still Life

Der Kunstverein in Hamburg zeigt die Ausstellung noch bis zum 15. Januar 2017.

PS: Für Mitglieder des Kunstvereins gibt es nun die Jahresgaben 2016.

 

Ausstellungsdauer: 03.12.2016 bis 15.01.2017

Website: www.kunstverein.de

ArtKiss-Besuch: 29.12.2016

ArtKiss-Wertung:
4 Sterne: Sehenswert!