Black Mountain – Ein interdisziplinäres Experiment 1933-1957 (Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin)

Veröffentlicht: 19. Oktober 2015 in Ausstellung, Museum
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Es war die erste Ausstellung in Deutschland über das legendäre Black Mountain College. Das 1933 im US-Bundesstaat North Carolina gegründete College erlangte aufgrund seines progressiven Ausbildungskonzepts und der zahlreichen bedeutenden Persönlichkeiten, die dort lehrten und studierten, schnell Berühmtheit. Sein Einfluss auf die Entwicklung der Künste in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war enorm.

In den ersten Jahren seines Bestehens wurde das College stark von deutschen und europäischen Emigranten geprägt – unter ihnen mehrere ehemalige Bauhaus-Lehrer wie Josef und Anni Albers, Alexander „Xanti“ Schawinsky und Walter Gropius.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gingen die kreativen Impulse dann zunehmend von jungen amerikanischen Künstlern und Wissenschaftlern aus, die zwischen den urbanen Zentren an der
amerikanischen Ost- und Westküste und dem ländlichen Black Mountain pendelten. Bis zu seiner Schließung im Jahr 1956 blieb das College von den Ideen der europäischen Moderne, der Philosophie des amerikanischen Pragmatismus und einer auf die Eigeninitiative wie die soziale Kompetenz des Individuums setzenden Pädagogik geprägt.

Ausstellungsdauer: 05.06.2015 bis 25.09.2015

Website: www.smb.museum

ArtKiss-Besuch: 18.09.2015

ArtKiss-Wertung:
1 Stern: Gewollt aber nicht gekonnt.

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