Lisa Oppenheim: Forever is Composed of Nows (Kunstverein, Hamburg)

Veröffentlicht: 29. Dezember 2014 in Ausstellung, Museum
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Die New Yorker Künstlerin Lisa Oppenheim hat in den letzten zehn Jahren kontinuierlich einen Werkkomplex entwickelt, der den Gebrauch und die Transformation von präexistenten Bildern untersucht. Die Ausstellung „Forever is Composed of Nows“ zeigt ihre aktuellsten Arbeiten.

Lisa Oppenheim "Forever is Composed of Nows" Ausstellungsansicht / Exhibition view, Kunstverein in Hamburg,  2014, Photo: Fred Dott

Lisa Oppenheim „Forever is Composed of Nows“
Ausstellungsansicht / Exhibition view, Kunstverein in Hamburg, 2014, Photo: Fred Dott

Oppenheim nutzt neue Materialien wie Textilien und Keramik als Trägermedien und erweitert damit ihre Untersuchung der fotografischen Repräsentationsmöglichkeiten.

Der Titel der Ausstellung ist ein Zitat von Emily Dickinson und verweist auf eine Vorstellung von Geschichte, die Oppenheims gesamte künstlerische Praxis durchzieht. Während sie die Bildsprache einer jüngeren oder ferneren Vergangenheit aufgreift, ist es stets die Gegenwart, in der Oppenheim die Erfahrung des Produzierens und Rezipierens verortet.

Lisa Oppenheim "Forever is Composed of Nows" Ausstellungsansicht / Exhibition view, Kunstverein in Hamburg, 2014, Photo: Fred Dott

Lisa Oppenheim „Forever is Composed of Nows“
Ausstellungsansicht / Exhibition view, Kunstverein in Hamburg, 2014, Photo: Fred Dott

In „La Quema“ (2014) erzeugt die Künstlerin Fotografien, die den Rauch eines Brennofens, aufgenommen vom wegweisenden mexikanischen Fotografen Manuel Álvarez Bravo, zeigen, und belichtet sie in einem performativen Akt durch den Lichtschein eines Feuers. Diese Serie wird von Keramikfliesen komplettiert, deren Tonerde aus den verschiedenen mexikanischen Regionen stammt.

Lisa Oppenheim "Forever is Composed of Nows" Ausstellungsansicht / Exhibition view, Kunstverein in Hamburg,  2014, Photo: Fred Dott

Lisa Oppenheim „Forever is Composed of Nows“
Ausstellungsansicht / Exhibition view, Kunstverein in Hamburg, 2014, Photo: Fred Dott

Die „Jacquard Weaves“ (2014) sind speziell gewebte Textilien, die mit digitalen Bildern der Textilsammlung Seth Siegelaubs erstellt wurden. In diesem Projekt verbindet die Künstlerin mit fotografischen Mitteln das Erbe konzeptueller Methoden mit den frühen Computertechnologien, deren Störungen und Interferenzen unser digitales Zeitalter bestimmen.

Ausstellungsdauer: 27.09.2014 bis 18.01.2015

Website: www.kunstverein.de

ArtKiss-Besuch: 23.12.2014

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

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