Von Liebermann bis Nolde – Impressionismus in Deutschland auf Papier (Ernst Barlach Haus, Hamburg)

Veröffentlicht: 28. Juli 2014 in Ausstellung, Museum
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Der deutsche Impressionismus ist vielfach beleuchtet worden, doch ging es dabei meist um Leinwandmalerei und deren französische Vorbilder. Die Ausstellung „Von Liebermann bis Nolde“ widmet sich ausführlich dem Medium Papier und würdigt die wegweisende Rolle, die impressionistische Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle, Druckgrafiken und Fotografien für die Entwicklung der modernen Kunst in Deutschland spielten.

Von Liebermann bis Nolde

Das Arbeiten auf Papier ermöglichte den Impressionisten, ihrem Interesse an der Darstellung von Licht und Atmosphäre, Bewegung und Flüchtigkeit mit besonderer Spontaneität nachzugehen. So wurde Papier zum reizvollen Experimentierfeld für eine skizzenhafte, abstrahierende Bildsprache, die den Naturalismus des 19. Jahrhunderts ablöste und wichtige künstlerische Tendenzen der Moderne vorbereitete.

Max Liebermann - Badende am Strand, 1910, Pastell

Max Liebermann – Badende am Strand, 1910, Pastell

Die Ausstellung versammelt mehr als 100 selten gezeigte Meisterblätter und einige ergänzende Gemälde aus den 1880er bis 1920er Jahren: Werke von Lovis Corinth, Ernst Eitner, Anna Gerresheim, Thomas Herbst, Arthur Illies, Heinrich Kühn, Max Liebermann, Otto Modersohn, Emil Nolde, Otto Reiniger, Christian Rohlfs, Maria Slavona, Max Slevogt und Lesser Ury.

Ausstellungsdauer: 29.06.2014 bis 21.09.2014

Website: www.ernst-barlach-haus.de

ArtKiss-Besuch: 06.07.2014

ArtKiss-Wertung:
2 Sterne: Wenn man nichts besseres zu tun hat…

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