Zaza Tuschmalischvili (Georgia Berlin Galerie, Berlin)

Veröffentlicht: 10. April 2014 in Ausstellung, Galerie
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Eher zufällig bekam ArtKiss nach der Eröffnungs-Vernissage in Berlin die Möglichkeit,  mit dem Anfang der 90er Jahre nach Berlin gekommenen Künstler Zaza Tuschmalischvili und seiner Berliner Galeristin Annilie Hillmer zu sprechen.

Hillmer hat sich seit mehr als zehn Jahren auf georgische Kunst spezialisiert und führt in ihrer Georgia Berlin Galerie in Charlottenburg eine seit dem 19. Jahrhundert bestehende enge Verbindung zwischen den Kulturen fort. Die Galerie vertritt den 1960 geborenen Tuschmalischvili exklusiv. Er gehört mittlerweile zu den bedeutendsten zeitgenössischen georgischen Malern. Dort entwickelte er seine unverwechselbare Bildsprache: Ikonographische Elemente der christlich-religiösen Malerei verschmelzen mit kubistischen oder surrealistischen Formen. In den warmen Farben und raffinierten Maltechniken wird seine georgische Heimat ebenso fassbar wie sein Eintauchen in die moderne Malerei des Westens.

Für die Bilder von Zaza Tuschmalischvili braucht man keine kunstkritischen Kenntnisse. Selbst über Herkunft und Werdegang des  Malers muss man eigentlich nicht viel wissen. Alle seine Bilder, so vielfältig in ihren Motiven, ihrer Mal- und Gestaltungsweise sie auch sind, sprechen die Sinne unmittelbar an. Tuschmalischvili lässt sich weder in die Schublade des Surrealismus, noch in die des Expressionismus, Kubismus oder der Naiven einordnen. Er hat von allem etwas, in einer nahezu unfassbaren Vielfalt, die ihm etwas ganz und gar Eigenständiges verleiht.

Ausstellungsdauer: 10.03.2014 bis 20.04.2014

Website: www.georgiaberlingalerie.de

ArtKiss-Besuch: 08.03.2014

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