Dionysos. Rausch und Ekstase (Bucerius Kunst Forum, Hamburg)

Veröffentlicht: 3. Dezember 2013 in Ausstellung, Museum
Schlagwörter:, , , , , , , , ,

Erstmals wird mit „Dionysos. Rausch und Ekstase“ der Bildwelt des antiken Weingottes eine epochenübergreifende Ausstellung gewidmet. Mit rund 90 Leihgaben aus international renommierten Sammlungen wie dem Prado, den Vatikanischen Museen, der National Gallery London oder den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vergegenwärtigt das Bucerius Kunst Forum die lebenspralle, ausgelassene Sphäre des Dionysischen in Gegenüberstellungen antiker und neuzeitlicher Exponate.

Guido Reni (1575-1642): Der kleine Bacchus, um 1623, Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Guido Reni (1575-1642): Der kleine Bacchus, um 1623, Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Dionysos und sein Gefolge aus tanzenden Mänaden und trunkenen Satyrn haben die Künstler seit je in ihren Bann gezogen. Es ist der Reiz der Grenzüberschreitung, das Unheimliche und Wilde im Dionysischen, das uns heute noch magisch anzieht. Bei den Griechen und – unter dem Namen Bacchus – bei den Römern im religiösen Mysterienkult verehrt, steht Dionysos in der Kunst der Renaissance für den Triumph des Lebens. Die barocke Malerei macht ihn zum Symbol der Lebensfreude, er verkörpert das sinnliche Naturempfinden. Er und seine Braut Ariadne sind eines der am häufigsten gemalten Liebespaare. Bis ins 20. Jahrhundert gestalten die Künstler die leidenschaftliche Welt des Weingottes in Festzügen und Bacchanalien.

Die Ausstellungversammelt rund 90 Exponate aus allen Epochen und umfasst die verschiedensten künstlerischen Medien –Skulpturen, Reliefs aus Marmor und Elfenbein, Vasenmalerei, Gemälde (z.B. von Peter Paul Rubens und Anthonis van Dyck), Zeichnungen und Kupferstiche.

Ausstellungsdauer: 03.10.2013 bis 12.01.2014

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 09.11.2013

ArtKiss-Wertung:
2 Sterne: Wenn man nichts besseres zu tun hat…

Advertisements

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.