Mit der Ausstellung „Minimal Art“ präsentiert das Bucerius Kunst Forum herausragende Werke der US-amerikanischen Gründungsväter der Minimal Art der 1960er Jahre und stellt diese deutschen und zeitgenössischen Positionen gegenüber. Im Fokus stehen dabei die Betrachtenden und ihre individuelle Wahrnehmung der objekthaften Werke im Raum. Dadurch wird die Idee einer Demokratisierung der Kunst wieder lebendig, nach der die Minimal Art von jedem gleich und ohne Vorwissen erfahren und verstanden werden kann.

Die Schau konzentriert sich dafür auf 17 ikonische Werke von Carl Andre, Dan Flavin, Donald Judd, Sol LeWitt, Robert Morris, Imi Knoebel, Charlotte Posenenske, Gerold Miller, Frank Gerritz und Jeppe Hein, um jedem der raumgreifenden Objekte den angemessenen Platz zu geben. Die Auswahl der paradigmatischen Werke macht sowohl die wesentlichen Merkmale der Minimal Art als auch die charakteristischen Besonderheiten im Oeuvre der jeweiligen Künstler:innen nachvollziehbar.


Ausstellungsdauer: 12.02.2022 bis 24.04.2022

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 16.04.2022

ArtKiss-Wertung:

3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.
Emil Nolde: Melkmädchen I, 1903, Nolde Stiftung Seebüll, Öl auf Leinwand, 64,5 x 83 cm, Fotocredit: Fotowerkstatt Elke Walford, Hamburg, und Dirk Dunkelberg, Berlin Fotobesitz: Nolde Stiftung Seebüll © Nolde Stiftung Seebüll
Emil Nolde: Melkmädchen I, 1903, Nolde Stiftung Seebüll, Öl auf Leinwand, 64,5 x 83 cm, Fotocredit: Fotowerkstatt Elke Walford, Hamburg, und Dirk Dunkelberg, Berlin Fotobesitz: Nolde Stiftung Seebüll © Nolde Stiftung Seebüll

Wo liegen die Anfänge des weltbekannten, in seiner Heimat tief verwurzelten und wegen seiner Anhängerschaft zum Nationalsozialismus kritisch zu betrachtenden Künstlers Emil Nolde? Die Ausstellung „Nolde und der Norden“ geht dieser Frage nach und beleuchtet die weitgehend unerforschten Arbeiten des Künstlers, die in seiner Zeit in Dänemark von 1900 bis 1902 entstanden sind.

Anna Ancher: Syende Fiskerpige / Nähende Fischerstochter, um 1890, Randers Kunstmuseum Öl auf Leinwand, 59 x 48 cm © The Hirschsprung Collection, Kopenhagen
Anna Ancher: Syende Fiskerpige / Nähende Fischerstochter, um 1890, Randers Kunstmuseum Öl auf Leinwand, 59 x 48 cm © The Hirschsprung Collection, Kopenhagen

Die Schau deckt Motive und stilistische Elemente auf, die in den darauffolgenden Jahren charakteristisch für Nolde wurden. Erstmals wird der Einfluss der dänischen Künstlerinnen und Künstler auf Noldes Schaffen systematisch aufgezeigt.

Rund 80 Werke Noldes stehen 25 Gemälden dänischer Künstlerinnen und Künstler der Zeit, wie Georg Achen, Anna Ancher, Vilhelm Hammershøi, Carl Holsøe, Peter Ilsted, Viggo Johansen, Peder Severin Krøyer, Julius Paulsen und Laurits Andersen Ring gegenüber.


Ausstellungsdauer: 16.10.2021 bis 23.01.2022

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 06.01.2022

ArtKiss-Wertung:

4 Sterne: Sehenswert!
Otto Dix: Contessa, 1962, Farblithografie, Sammlung Ernst-Joachim Sorst, Hannover © VG Bild-Kunst, Bonn 2021; Foto: Werner Herling
Otto Dix: Contessa, 1962, Farblithografie, Sammlung Ernst-Joachim Sorst, Hannover © VG Bild-Kunst, Bonn 2021; Foto: Werner Herling
Rolf Nesch: Junge im Matrosenanzug, 1929, Kaltnadelradierung mit tonaler Intagliotechnik und Blindprägung, Sammlung Ernst-Joachim Sorst, Hannover © VG Bild-Kunst, Bonn 2021; Foto: Werner Herling
Rolf Nesch: Junge im Matrosenanzug, 1929, Kaltnadelradierung mit tonaler Intagliotechnik und Blindprägung, Sammlung Ernst-Joachim Sorst, Hannover © VG Bild-Kunst, Bonn 2021; Foto: Werner Herling

Die fünfzehn Künstlerinnen und Künstler der Sammlung Sorst sind zumeist mit kleineren Werkgruppen vertreten; eine besondere Rolle nimmt Gerhard Marcks ein, dessen Holzschnitt-Konvolut durch drei plastische Werke ergänzt wird. Neben Klassikern aus Picassos Suite Vollard oder dem Repertoire der frühen Brücke-Grafik sind auch charmante Solitäre zu entdecken, etwa der zart kolorierte Junge im Matrosenanzug von Rolf Nesch.

Pablo Picasso: Buste de profil (Jacqueline), 1957, Lithografie, Sammlung Ernst-Joachim Sorst, Hannover © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2021; Foto: Werner Herling
Pablo Picasso: Buste de profil (Jacqueline), 1957, Lithografie, Sammlung Ernst-Joachim Sorst, Hannover © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2021; Foto: Werner Herling

Nach dem Tod von Ernst-Joachim Sorst im November 2012 ging seine Sammlung zunächst als Dauerleihgabe an das Sprengel Museum Hannover. Nun setzt ihre Präsentation im Ernst Barlach Haus eine Ausstellungsreihe fort, in der zuletzt die privaten Schätze von Helmut und Loki Schmidt gezeigt wurden. Da das Ernst Barlach Haus – Stiftung Hermann F. Reemtsma seine Existenz dem persönlichen Engagement eines Kunstsammlers verdankt, ist es eine schöne Tradition geworden, dass das Museum immer wieder auch anderen privaten Kollektionen eine Bühne bietet. Bei der Präsentation der Sammlung Sorst wird besonderer Brückenschlag zum eigenen Bestand des Barlach Hauses probiert: Eine Auswahl der Barlach-Werken ergänzt die thematische gruppierten Leihgaben um motivisch verwandte Stücke. 

Ausstellungsdauer: 26.09.2021 bis 30.01.2022

Website: www.ernst-barlach-haus.de

ArtKiss-Besuch: 26.12.2021

A. Paul Weber: Eitelkeit, 1952, Tuschpinselzeichnung, Sammlung Ernst-Joachim Sorst, Hannover © VG Bild-Kunst, Bonn 2021; Foto: Werner Herling
A. Paul Weber: Eitelkeit, 1952, Tuschpinselzeichnung, Sammlung Ernst-Joachim Sorst, Hannover © VG Bild-Kunst, Bonn 2021; Foto: Werner Herling
Jurij Korolev, Kosmonauten, 1982 Öl auf Leinwand, 195 x 315 cm © Foto: Carl Brunn, Courtesy: Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen, Leihgabe der Peter und Irene Ludwig Stiftung
Jurij Korolev, Kosmonauten, 1982 Öl auf Leinwand, 195 x 315 cm © Foto: Carl Brunn, Courtesy: Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen, Leihgabe der Peter und Irene Ludwig Stiftung

Mit „The Cool and the Cold. Malerei aus den USA und der UdSSR 1960– 1990. Sammlung Ludwig“ präsentieren der Gropius Bau und die Peter und Irene Ludwig Stiftung eine umfangreiche Gruppenausstellung, die zur Zeit des Kalten Krieges entstandene Arbeiten aus beiden weltpolitischen Machtzentren vereint und sich so dem Verhältnis von Ost und West aus kunsthistorischer Perspektive annähert.

Peter und Irene Ludwig gehörten weltweit zu den ersten SammlerInnen, die US-amerikanische und sowjetische Kunst parallel sammelten. Ihre umfangreiche Sammlung ermöglicht die kritische Gegenüberstellung von Werken aus beiden Lagern des Ost-West-Konflikts. Die Ausstellung zeigt rund 125 Arbeiten von 80 Künstlerinnen aus den Beständen der Sammlung Ludwig aus sechs internationalen Museen, unter anderem von Alex Katz, Jo Baer, Erik Bulatov, Ivan Čujkov, Helen Frankenthaler, Jasper Johns, Ilja Kabakov, Lee Lozano, Natalja Nesterova, Viktor Pivovarov, Jackson Pollock und Andy Warhol. Im gesamten Erdgeschoss des Gropius Bau – mit Blick auf die Mauerreste und die Gedenkstätte Topographie des Terrors – findet so eine Gegenüberstellung statt, die Kontinuitäten und Gegensätze künstlerischen Denkens und Arbeitens offenlegt.

Die Ausstellung untersucht, wie KünstlerInnen zur Zeit des Kalten Krieges auf politische wie ästhetische Fragen ihrer Epoche reagierten und Vorstellungen individueller und gesellschaftlicher Freiheit verhandelten. Im Spannungsfeld der verschiedenen Stile, Ismen und Denkrichtungen aus drei Jahrzehnten wird Kunst auch als Ausdruck von und Kommentar zu Ideologien lesbar.

Video-Teaser zu Ausstellung.

The Cool and the Cold. Malerei aus den USA und der UDSSR 1960–1990. Sammlung Ludwig, Installationsansicht, 24.9.2021–9.1.2022, Gropius Bau © Foto: Luca Girardini
The Cool and the Cold. Malerei aus den USA und der UDSSR 1960–1990. Sammlung Ludwig, Installationsansicht, 24.9.2021–9.1.2022, Gropius Bau © Foto: Luca Girardini

Ausstellungsdauer: 24.09.2021 bis 09.01.2022

Website: www.gropiusbau.de

ArtKiss-Besuch: 03.10.2021

ArtKiss-Wertung:

4 Sterne: Sehenswert!

Michael Peltzer - Boogie Down, 2021 170 x 195 cm Acryl auf Nessel
Michael Peltzer – Boogie Down, 2021 170 x 195 cm Acryl auf Nessel

Michael Peltzer öffnet seinen Plattenkoffer und präsentiert seine neue Bilderserie. Die Schallplatten-Cover von Klassikern erstrahlen durch seine typische Technik in neuem Glanz und werden von ihm so in den Ikonenstatus erhoben. Bereits in jungen Jahren war der Künstler ein großer Fan von Vinyl, eine Leidenschaft und Faszination, die er so schnell nicht aufgegeben hat – bis heute sammelt er Schallplatten und mischt als DJ das Kölner Nachtleben auf.

In seinen neuen Arbeiten präsentiert er einen kleinen Querschnitt durch die Popkultur – vier Jahrzehnte von den Beatles bis hin zu Dr. Dre – diese Hits dürfen in keinem Schallplattenladen fehlen. Die Verbindung der Leinwände zu ihrem Original bildet der Titel, der sich auf die Katalognummern der einzelnen Platten bezieht. Let’s boogie!

Michael Peltzer - Lab (Ausstellungsansicht)
Michael Peltzer – Lab (Ausstellungsansicht)

Ausstellungsdauer: 18.09.2021 bis 15.10.2021

Website: www.evelyndrewes.de

ArtKiss-Besuch: 17.09.2021

Hirofumi Fujiwaras in Ton vormodellierten Bronzefiguren stehen und sitzen im Raum der sie umgibt, in sich ruhend, ihre Körper wirken lebendig, ihre Gesichter delikat.

Es ist sind seine ersten Bronzearbeiten und im Entwicklungsprozess war es Fujiwara besonders wichtig, in jeden Schritt involviert zu sein, um seinen Figuren genauso viel Liebe geben zu können wie seinen Kunststoffunikaten. Die hellgraue Patina der Bronzen hat Fujiwara jeweils selbst aufgetragen – ein malerisch anmutender Prozess, der jede der Figuren in Nuancen unterschiedlich aussehen lässt.

Fujiwaras Skulpturen, Erde und Wind, sind Schwärmer; sie zeugen von einer romantischen Sehnsucht nach Unerreichbarem, sie bewegen sich zwischen den Welten. Ihr kontemplativer Blick ins Unbestimmte gerichtet, tragen sie Referenzen des japanischen wie auch europäisch-westlichen Kulturkreises in sich. Sie scheinen jugendlich und doch alterslos, androgyn und losgelöst von jeglichen Stereotypen – isoliert vom Diesseits, aber doch ganz im Moment, im So-Sein verankert.

In unserer sich immer schneller bewegenden, stets nach Modifikation ausgerichteten Gesellschaft verkörpern Fujiwaras Erde und Wind zugleich Sehnsucht und Ideal.

Ausstellungsbroschüre zum Download (PDF, 2.6 MB)

Ausstellungsdauer: 18.09.2021 bis 15.10.2021

Website: www.evelyndrewes.de

ArtKiss-Besuch: 17.09.2021

Henrik Spohler: Containerterminal, Hamburg 2013, Deutschland © Henrik Spohler
Henrik Spohler: Containerterminal, Hamburg 2013, Deutschland © Henrik Spohler

Das Bucerius Kunst Forum widmet sich als erstes Museum mit einer Ausstellung der Darstellung von Industrie im Dialog der Medien Malerei und Fotografie. Die Schau „Moderne Zeiten. Industrie im Blick von Malerei und Fotografie“ spannt einen zeitlichen Bogen vom Beginn der Industrialisierung bis heute, von der Romantik bis zur zeitgenössischen Fotografie. Bildgewaltig macht sie die Entwicklungen und Veränderungen in der künstlerischen Industriedarstellung über einen Zeitraum von 175 Jahren deutlich.

Heinrich Kley: Die Kruppʼschen Teufel, um 1912/13, LWL-Industriemuseum – Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur Foto: LWL-Industriemuseum
Heinrich Kley: Die Kruppʼschen Teufel, um 1912/13, LWL-Industriemuseum – Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur Foto: LWL-Industriemuseum

Das Bucerius Kunst Forum versammelt knapp 30 Gemälde und rund 170 Fotografien von über 100 Künstlerinnen und Künstlern, darunter Werke von Adolph von Menzel, Conrad Felixmüller, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Otto Steinert, Evelyn Richter, Hilla und Bernd Becher, Robert Voit, Thomas Struth und Inge Rambow.

Die Schau beleuchtet chronologisch in fünf Kapiteln, wie sich die künstlerische Industriedarstellung über die Jahrhunderte verändert hat und dokumentiert damit zugleich eindrucksvoll die Geschichte der Industrie in Europa und schlaglichtartig darüber hinaus.

Ausstellungsdauer: 26.06.2021 bis 26.09.2021

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 17.08.2021

ArtKiss-Wertung:

4 Sterne: Sehenswert!

Lukas Glinkowski: Maybe I am Barking Up The Wrong Tree – But We'll See! (Ausstellungsansicht)

In seiner Einzelausstellung bei Evelyn Drewes beschäftigt sich Lukas Glinkowski ausschließlich mit dem Spiegel als Material und Projektionsfläche. Präsentiert wird ein visuelles Mash-up: plakative Zitate aus Musik, Kunstgeschichte, Comics und dem urbanen Raum finden sich auf dem ungewöhnlichen Bildträger wieder. Bei oberflächlicher Betrachtung könnten die grellen Farben im Kontrast mit dem glatten Material an die Überreste einer Berliner Party-Nacht erinnern. Der intensive Blick in den Spiegel und auf die Motive konfrontiert die Betrachtenden hingegen mit sich selbst und den Fragen des Lebens, die der Künstler in Wortfetzen und Symbolen auf dem reflektierenden Malgrund andeutet.

Glinkowskis Kunst ist nah am Leben; sie schafft Raum für ein Spiel mit Seh- und Denkgewohnheiten. Auch, wenn sich mit jedem Werk eine eigene Idee des Künstlers verbindet, darf und soll doch jeder Sinnzusammenhang vom Betrachter ganz individuell für sich erschlossen werden.

Lukas Glinkowski: Maybe I am Barking Up The Wrong Tree – But We'll See! (Ausstellungsansicht)
Lukas Glinkowski: Maybe I am Barking Up The Wrong Tree – But We’ll See! (Ausstellungsansicht)

Ausstellungsdauer: 29.05.2021 bis 31.07.2021

Website: www.evelyndrewes.de

ArtKiss-Besuch: 28.05.2021

Über die Ausstellung „Why Should I Hesitate: Putting Drawings to Work“ des international anerkannten südafrikanischen Künstlers William Kentridge hat ArtKiss schon im Januar 2020 berichtet, nachdem sie im Zeitz MOCAA gezeigt wurde.

Die Show ist nun in Hamburg wieder zu sehen und wirkt aufgrund der größeren und helleren Ausstellungsräume anders als im MOCAA auf die BesucherInnen.

Ausstellungsdauer: 23.10.2020 bis 01.08.2021

Website: www.deichtorhallen.de

ArtKiss-Besuch: 12.03.2021

ArtKiss-Wertung:
3 Sterne: Ganz okay, gutes Mittelmaß.

Ausstellungsansicht Georges Braque. Tanz der Formen Foto: Ulrich Perrey
Ausstellung „GEORGES BRAQUE TANZ DER FORMEN“ im Bucerius Kunst Forum Foto: Ulrich Perrey

Das Bucerius Kunst Forum hat am 9. März 2021 die retrospektive Ausstellung „Georges Braque. Tanz der Formen“ nach dem 2. Lockdown wiedereröffnet. Anhand von 80 Werken wird das malerische Werk Braques erstmals seit über 30 Jahren in Deutschland umfassend präsentiert. Die Schau ist eine Kooperation mit dem Centre Pompidou, Musée national d’art moderne, Paris, und war Anfang Oktober kurz vor Schließung der Kultureinrichtungen eröffnet worden. 

Erstmals seit über 30 Jahren wird das malerische Werk von Georges Braque in Deutschland umfassend präsentiert. Braque gilt als der Initiator des Kubismus und ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Die chronologisch aufgebaute Ausstellung spürt mit 80 Werken seiner erstaunlichen schöpferischen Vielfalt nach: vom fauvistischen Frühwerk über die Entwicklung des Kubismus bis zu den letzten, nahezu abstrakten Serien der Nachkriegszeit.

Georges Braque: La Sarcleuse / Die Jätmaschine, 1961–1963, Centre Pompidou, Musée national d’art moderne, Paris Schenkung Madame Georges Braque, 1965 © VG Bild-Kunst, Bonn 2021 © Foto: Centre Pompidou, MNAM-CCI / Bertrand Prévost / Dist. RMN-GP

Die dämmernde Landschaft seines Werks „Die Jätmaschine“ – oft verglichen mit Vincent van Goghs „Weizenfeld mit Raben“ – gilt als das letzte Gemälde, das Braque vor seinem Tod am 31. August 1963 schuf. Es bildet auch den Abschluss der Ausstellung im Bucerius Kunst Forum.

Ausstellungsdauer: 10.10.2020 bis 30.04.2021

Website: www.buceriuskunstforum.de

ArtKiss-Besuch: 12.03.2021

ArtKiss-Wertung:

2 Sterne: Wenn man nichts besseres zu tun hat…